Wenn die Tochter Nachfolgerin wird...
Soll ich oder soll ich nicht?
Rolle der Tochter, neue Rolle im Geschäft und gegenüber den Eltern, vor allem gegenüber dem Vater.
Myriam ist eine junge, sehr fröhliche Frau, die schon am Telefon ihre Power versprühte. Ich war wirklich auf Sie gespannt und dann saß sie vor mir. Sie berichtete mir von ihrem bisherigen interessanten Leben, was zu der Frage führte.
„Soll ich oder soll ich nicht". Sie ist gelernte Friseurin, hat den Gesellenabschluss und steht jetzt vor einer wichtigen Entscheidung. Den Beruf erlernte sie, zum einen weil es ihr viel Freude macht, andere Menschen zu verschönern aber auch, weil die Eltern einen Friseurladen haben.
Myriam lernte woanders, ging nach ihrem Abschluss aber in das Geschäft der Eltern, und da gab häufig Auseinandersetzungen zwischen ihr und ihrem Vater.
Da beschloss Myriam, für mindestens zwei Jahre ins Ausland zu gehen, was sie auch umsetzte. Sie kam zurück, weil die Mutter erkrankte und nun möchten sie und ihr Vater, dass sie das Geschäft nach und nach übernimmt.
Unsere Themen waren: Rolle der Tochter, neue Rolle im Geschäft und gegenüber den Eltern, vor allem gegenüber dem Vater. Regeln für die Zusammenarbeit mit dem Vater, Klärung, wann er ausscheidet und wie die Modalitäten sind. Eine spannender Entwicklungsprozess, in dem ich Myriam ab jetzt gerne begleite.
Hausaufgaben: sich Gedanken zu ihrer Rolle Tochter und gleichberechtigte Geschäftspartnerin zu machen und schon mal Ideen zu entwickeln, welche Umgangsregeln sie mit ihrem Vater gemeinsam absprechen will.
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30.08.2010, 17:31
Susanne Dahncke
Liebe Frau Kindt, Sie sprechen mir aus der Seele! Wie sehr hätte ich mir vor 20 Jahren jemanden wie Sie gewünscht, der mir zur Seite gestanden hätte, um meine Rolle im Familienunternehmen zu finden. Leider war Coaching als Beratungsform noch nicht etabliert und unser Steuerberater und Rechtsanwalt konnte mir bei meinen persönlichen Anliegen leider gar nicht helfen. Gut, dass es heute viele stützende Hände im Nachfolgeprozess eines Familienunternehmens gibt! Viele Grüße, Susanne Dahncke




