Eine Frage – viele Antworten

Strategische Unternehmensentwicklung mal anders

31.05.2011, 11:45 von Regina Ahrens

Linda lacht. „ Ich habe mir den Tag ganz anders vorgestellt. Aber es war toll!“ Schon ist das Streichholz in ihrer Hand abgebrannt. Das Zeichen dafür, dass sie aufhören muss zu reden – ihr Nachbar ist der Nächste in der Feedbackrunde. So lautete die Regel am 14. und 21. Mai, als eine bunt gemischte Gruppe die Fragestellungen zweier Unternehmerinnen bearbeitete.



Dr. Birgit Affeldt und Daphne Schulte waren im April als Gewinnerinnen aus einem Wettbewerb hervorgegangen,  den die Arbeitsstelle Forschungstransfer der Uni Münster im Rahmen des Projektes „Münsterland Initiative Unternehmerin“ ausgelobt hatte. Die beiden Unternehmerinnen überzeugten die Jury mit ihrem Profil, ihrer Fragestellung und ihrem unternehmerischen Engagement.

Mitte Mai war es dann so weit: An zwei aufeinanderfolgenden Samstagen wurden die Fragen der Gewinnerinnen von einer Gruppe aus Studierenden, Unternehmerinnen und Mitarbeitenden der WWU Münster bearbeitet. Dabei ging es in beiden Ideen-Minings um Marketingstrategien: für einen ökologischen Baustoffhandel und für Dienstleistungen in der Unternehmenskommunikation, die in der Region noch wenig bekannt sind.

Mit unterschiedlichen Kreativtechniken näherte sich die Gruppe den Antwortmöglichkeiten. Was herauskam, war verblüffend – und bleibt vorerst ein Geheimnis der beiden Gewinnerinnen. Bis sie sich zu einer Umsetzung entscheiden.

Denn die Auswahl an Ideen, die entstanden sind, ist groß. „Ich muss erst mal alles sacken lassen und sehen, wo ich anknüpfen kann“, so Daphne Schulte direkt nach dem Workshop.  Bei Birgit Affeldt ist die Reaktion ähnlich: „Ich habe einige interessante Anregungen bekommen und nehme einen bunten Strauß an Eindrücken mit nach Hause.“ Beide sind sich einig: Vor allem die Mischung in der Gruppe – bestehend aus Studierenden unterschiedlicher Fachbereiche, Mitarbeitenden der WWU sowie Unternehmerinnen verschiedener Branchen – hat zum Erfolg der Ideen-Minings geführt!

Wenn auch Sie sich für die Teilnahme an einem Ideen-Mining interessieren oder einen solchen Kreativworkshop in Auftrag geben möchten, finden Sie hier weitere Informationen.






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Wie lange muss ich beruflich schon „fest im Sattel“ sitzen, bevor ich mich mit meiner Geschäftsidee selbstständig mache? Gar nicht. Sally Friedrich und Mareike Knue sind davon überzeugt, dass Gründungen während des Studiums oder direkt im Anschluss daran in vielen Lebenssituationen sinnvoll sind. Vielleicht sind Studenten sogar die besseren Unternehmer? Denn wer studiert, ist es meist gewohnt, sich selbst zu organisieren und vor allem zu motivieren. Außerdem: Wer schon im Studium sein eigener Chef ist, sammelt wichtige Berufs- und Lebenserfahrungen und kann nebenbei auf den Kellnerjob verzichten. Aber wie genau wagt man sich an das Thema heran? Welche weiteren Vorteile bringt eine berufliche Selbstständigkeit für Studierende? Hier gibt es Antworten auf diese und andere Fragen.

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