Stress, Stress, Stress

oder – zu viel Arbeit für zu wenige Leute

21.05.2010, 11:12 von Regina Ahrens

Es ist mal wieder so weit: Der Stress hat mich erwischt. Zwei meiner Kolleginnen sind weg, beide haben einen neuen Job gefunden. Mit beiden habe ich vorher eng zusammengearbeitet. Von beiden habe ich nun Aufgaben übernommen. Neueinstellungen brauchen schließlich Zeit. Und Geduld. Zwei Sachen, von denen ich bis dahin weniger haben werde …



Schließlich wird die Arbeit nicht weniger. Sie verteilt sich nur schlechter. Egal ob als Finanzbeamtin, Lehrerin oder selbständige Grafikdesignerin – solche Stressphasen kennt jede von uns. Manchmal ist es einfach zu viel Arbeit für zu wenige Leute. Und dabei muss es noch nicht mal unbedingt sein, dass Mitarbeiter oder Kollegen einen endgültig verlassen. Auch ein längerer Urlaub, Elternzeit oder Krankheit können zu Ausfallzeiten führen.

Wenn die Zeit an allen Ecken und Enden fehlt, hilft nur eins: Ruhe bewahren. Sich auf das Wesentliche konzentrieren. Entscheiden, was wirklich wichtig ist und was warten kann.

Was Sie tun können: Ihre Abwesenheit gut vorbereiten

Wenn Sie selbst bald einen längeren Urlaub planen oder den Job wechseln, können Sie aber auch mit einer guten Vorbereitung dazu beitragen, dass Mitarbeiter oder Kollegen wegen der zusätzlichen Arbeitsflut nicht verzweifeln. Indem Sie sich frühzeitig überlegen, was genau Ihre Aufgaben sind, welche davon in Ihrer Abwesenheit erledigt werden müssen und wie das geschehen soll. Natürlich sollten Sie auch so früh wie möglich abklären, welcher Ihrer Mitarbeiter oder Kollegen die Arbeit für Sie übernehmen kann. Eine detaillierte Liste mit möglichst verständlicher Erklärung erleichtert ihm oder ihr die Arbeit, wenn Sie weg sind.

Das gleiche gilt übrigens auch im Studium: Auch wenn ich in einer Arbeits- oder Seminargruppe zeitweise ausfalle, kann ich meine Kommilitonen entlasten, indem ich einige Dinge frühzeitig abspreche, Listen schreibe und Abläufe erkläre.

Natürlich kann nicht jede Abwesenheit lückenlos vorbereitet werden. Wenn Sie es einrichten könnten, sollten Sie sich aber die Zeit dafür nehmen. Schließlich sind Sie vielleicht als Nächste mit einer Vertretung dran.

Darum gilt auch grundsätzlich: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Also: Wenn jemand sich bereit erklärt, einige Ihrer Aufgaben zeitweise zu übernehmen – egal ob im Privaten, im Studium oder im Beruf – können Sie sich mit Ihrem Abschied oder bei Ihrer Rückkehr mit einem kleinen Geschenk bedanken. Das muss nichts Großes sein. Das richtige Stichwort ist: Die Geste zählt!






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Wie lange muss ich beruflich schon „fest im Sattel“ sitzen, bevor ich mich mit meiner Geschäftsidee selbstständig mache? Gar nicht. Regina Ahrens und Mareike Knue sind davon überzeugt, dass Gründungen während des Studiums oder direkt im Anschluss daran in vielen Lebenssituationen sinnvoll sind. Vielleicht sind Studenten sogar die besseren Unternehmer? Denn wer studiert, ist es meist gewohnt, sich selbst zu organisieren und vor allem zu motivieren. Außerdem: Wer schon im Studium sein eigener Chef ist, sammelt wichtige Berufs- und Lebenserfahrungen und kann nebenbei auf den Kellnerjob verzichten. Aber wie genau wagt man sich an das Thema heran? Welche weiteren Vorteile bringt eine berufliche Selbstständigkeit für Studierende? Hier gibt es Antworten auf diese und andere Fragen.

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