Mein geschenkter Tag
Wenn Termine platzen - oder nur im Kalender stehen
Auf halbem Weg zum Kunden stellt sich heraus, dass das Training, das ich für heute im Kalender stehen hatte, nicht stattfindet. Missverständnis!
Mitten in einer dicht gedrängten Woche habe ich einen ganzen unverplanten Tag. Ich fühle mich, als hätte ich einen zusätzlichen Tag geschenkt bekommen - was natürlich keiner logischen Überprüfung standhält. Doch das Gefühl bleibt gut.
Auf der Rückfahrt fallen mir tausend Dinge ein, die ich heute machen könnte, und die aneinandergereiht locker eine Woche füllen würden.
STOPP! Was wird aus meinem Geschenk?
Ich beschließe, die geschenkten Stunden gleichmäßig zu verteilen: Die Hälfte bekommt meine Firma, die andere Hälfte bekommt mein Privatleben. Auf dem Heimweg halte ich an einer Bäckerei und kaufe Brötchen und Zeitung für ein ausführliches Frühstück.
So gestärkt kann ich mehrere Aufgaben erledigen, die in meinem Kalender immer nach hinten rutschen, weil sie nicht zum absolut Notwendigen gehören.
Zwischendurch werde ich eine Stunde Schwimmen. Und ein schönes Essen für meine Familie wird auch noch rausspringen.
Ob ich die Sekretärin bitten soll, mir einmal im Vierteljahr einen Pseudo-Termin einzutragen?
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26.06.2010, 15:19
Barbara Steldinger
Liebe Marlies, ich finde, du hättest dir die ganzen Stunden schenken sollen. Da hat das Universum dir ein Geschenk mit rosa Schleife geschickt und du hast nur halb ausgepackt :-). Annehmen und akzeptieren, das isses!
17.06.2010, 11:24
Anna
In einem Vierteljahr erst? Mach das doch einmal im Monat mit dem Pseudotermin. Und irgendwann gehört das so dazu, dann muss im Kalender gar nicht mehr ein Pseudotermin stehen, sondern einfach "Frei - Zeit genießen".



