Sind Sie zu nett?

Sagen Sie auch mal NEIN!

02.05.2012, 12:19 von Brigitte Jülich

Wissen Sie, wie Sie körpersprachlich wirken? Wenn Ihr Körper signalisiert: "Ich bin nett und lieb", kann Sie das beruflich und privat in Schwierigkeiten bringen. Vor allem dann, wenn Sie sich durchsetzen wollen.



Ein Bespiel aus der Praxis:

Karin gehört zu den gutmütigen und netten Frauen. Sie begegnet jedem mit einem Lächeln. Sie hört immer zu und nickt verständnisvoll. Leider ist das nicht alles. Karin lässt sich auch leicht überrumpeln. In der Firma gab es Kollegen und Kolleginnen, die ihr das Leben schwer machten. Unangenehme Arbeiten wurden auf sie abgewälzt.

Kennen Sie solche Situationen?

Aber was machte Karin, dass es immer wieder solche „Einladungen" gegeben hat?

Karin arbeitete immer gern mit einer offenen Bürotür. Insofern lädt man unaufgefordert jeden ein. Der besagte Kollege / die besagte Kollegin kamen unaufgefordert ins Büro und setzten sich auf die Schreibtischkante. Karin schaute auf den Kollegen/ auf die Kollegin hoch. Und das Spiel nimmt seinen Lauf.  Zufällig hatten sie auch ihre Unterlagen gleich dabei. Und Karin? Karin fühlte sich geschmeichelt.

 

Haben Sie in der letzten Woche auf Ihre Körperhaltung geachtet? Wunderbar!

Unsere Karin fragte sich, wie sie das verhindern kann, dass die Kollegen sie ausnutzen. Sie wollte nicht unbeliebt werden. Und ihr graute davor, das „ gute" Arbeitsklima zu zerstören. Sie wollte „ unsichtbar" die Situation verändern. Lieber wollte sie, dass die anderen Menschen sich änderten. Aber wie?

Meiner Meinung nach, war der Kollege/ die Kollegin  weder hinterlistig noch gemein. Sie suchten nur den geringsten Widerstand. Und alles war ein eingespieltes Muster. Sozusagen ein Spiel!

Und wenn Sie etwas ändern möchten, trauen Sie sich. Werden Sie mutig!

 

Ich habe Ihnen ein paar Grundregeln aufgelistet, die Ihnen helfen könnten:

Grundregeln

1.     Wenn Sie ein Gespräch verändern wollen, ändern Sie zuerst Ihre Körpersprache.

2.     Bleiben Sie nicht sitzen. Stehen Sie auf!

3.      Wenn der Kollege x/ die Kollegin y in der Tür stehen, lächeln Sie nicht, wenn Sie das nicht möchten.

4.     Nehmen Sie Ihre königliche Haltung ein.

5.     Dort wo sich in der Vergangenheit einer ungewollt platz genommen hat,  stellen Sie einen Kaktus hin.

6.     vermeiden sie ungewolltes Kopfnicken.

7.     Falls fremde Arbeit auf Ihrem Schreibtisch liegen bleiben sollte, rufen Sie den Kollegen/ die Kollegin an. Sagen Sie, dass bei Ihnen Unterlagen vergessen worden sind.

 

Viel Erfolg wünscht Ihnen Ihre Brigitte Jülich

www.erfolgorange.de

 






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Der Weg zum Erfolg beginnt auf der Entschleunigungsspur: Innehalten, klar sehen und sichere Entscheidungen treffen. Dann steht dem Durchstarten nichts mehr im Wege. Die Pädagogin und Psychotherapeutin Brigitte Jülich coacht in ihrer Praxis Menschen, die sich an einem Wendepunkt befinden oder sich in einer Sackgasse fühlen, die ihr Leben neu strukturieren oder einfach endlich ihre Wunschziele erreichen wollen. In ihrem Erfolgs-Blog geht es um die persönliche und berufliche Weiterentwicklung, um Erfahrungen und Ideen zum Innehalten, Klarheit finden, Entscheidungen treffen.

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