Raus aus dem Tunnelblick

Warum ein geweiteter Blick Ihrem Unternehmen einfach gut tut ...

10.05.2010, 22:25 von katrin oppermann-jopp

Haben Sie sich schon einmal ernsthaft Gedanken gemacht über Ihre persönlichen (Lebens-) Motive und Ihre persönliche Vision als Führungskraft oder Unternehmerin? Vielleicht werden Sie jetzt denken: „Kein Problem! Ziele habe ich. Wir möchten für das nächste Jahr den Umsatz um 20 % steigern und ein neues Produkt im Markt einführen."



Möglicherweise wird das auch den einen oder anderen Ihrer Mitarbeiter motivieren, sich wirklich ins Zeug zu legen. Vielleicht aber auch nicht.

Ziele zu verfolgen, kann nämlich auch sehr beengend wirken. Zwingende Ziele verursachen nicht nur jede Menge Druck, sondern fördern auch schnell den so genannten „Tunnelblick“.


Sie kennen das vielleicht, wenn Sie vor dem Kühlschrank stehen und partout die Butter nicht finden.
Wenn Sie allzu sehr auf den Erfolg fixiert sind (hier, die Butter zu finden), verhindert das manchmal geradezu sein Gelingen, ein Paradox sozusagen. Außerdem: Ein Ziel ist noch keine Vision.

Eine Vision ist viel weiter gesteckt. Sie ist Ausdruck tiefer Herzensangelegenheiten, Ausdruck einer inneren Berufung und Ihrer wesentlichen Aufgaben in der Welt. Sie sprudelt aus der Quelle Ihrer Individualität und steht in Verbindung zu Ihrer Schöpferkraft und Kreativität!

 

Wie finde ich vom persönlichen Motiv zu meiner Vision?

Welchen Beitrag liefern Sie mit Ihren persönlichen Begabungen oder Ihrem unternehmerischen Handeln für diese Welt? Welchen Mehrwert an Lebensqualität für Ihre Kunden, die Gesellschaft, liefert Ihr Produkt, liefern Ihre Dienstleistungen? Wie können Sie dabei pfleglich mit den Ressourcen dieser Welt umgehen?

Haben Sie sich diese Fragen schon einmal gestellt? Können Sie das benennen?
Wenn Sie diese Fragen, vielleicht auch mit ein wenig Nachdenken, für sich beantworten können, sind Sie schon dicht auf der richtigen Spur und damit auch dicht dran am Kunden.
Jetzt sind Sie zwar weniger fixiert auf IHREN Erfolg als Unternehmer, Unternehmerin, aber der kommt – versprochen - dann quasi als Belohnung ganz von selbst.

Deshalb ist es notwendig und unumgänglich, immer wieder eine diesbezügliche Standortbestimmung und Innenschau vorzunehmen. Es mag ungewohnt sein, aber: Die Innenschau, der nach innen gerichtete Blick öffnet Ihnen ein Fenster auf Ihre innersten (Herzens-)Motive und hilft Ihren, die tiefen Beweggründe Ihres Handelns zu verstehen.

Und nur wenn Sie Ihre persönliche Vision als Führungskraft oder Unternehmenslenkerin kennen, können Sie Ihr Leben kraftvoll und sinnvoll gestalten und damit auch den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen einen Sinn in ihrer Arbeit vermitteln. Und genau daran mangelt es erfahrungsgemäß in vielen Unternehmen. Denn inspirieren bedeutet eben mehr als eine Gruppe von Menschen auf kurzfristige materielle Ziele einzuschwören.

Insofern sind Sie dann doch wieder auf der Erfolgsspur unterwegs, aber eben nicht mir einem Tunnel-, sondern mit weit geöffnetem Blick.

 

www.oppermann-consulting.de

 






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Die besten Seiten in sich selbst und Lust auf Leistung im eigenen Unternehmen zu wecken, ist gar nicht so schwer wie die meisten denken. Jeder Mensch verfügt über einzigartige Ressourcen, die gelebt und entwickelt werden wollen. Exzellente Unternehmen, ob klein oder groß, wissen wie sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so motivieren, dass ihre Dienstleistung am Kunden und damit der Erfolg im Markt erstklassig sind. Lebendig führen heißt der Blog von Katrin Oppermann-Jopp. Sie gibt präzise Tipps und Hinweise, wie Sie Ihr eigenes Potenzial in der Führung und damit auch das Ihrer Kundschaft - das sind Mitarbeiter schließlich auch - entdecken und weiterentwickeln können

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