Preis für Seifentanten
Die Seifenmanufaktur wurde am 13. Mai mit dem Frankfurter Gründerpreis geehrt und belegte in der Gesamtwertung den dritten Platz. Das junge Unternehmen, das handgeschnittene Seifen und Wellnessprodukte vermarktet, beeindruckte die Jury vor allem mit der Professionalität ihres Online-Shops. Elke Simmel und Karin Huber hatten die Seifenmanufaktur 2008 gegründet und direkt auf die Online-Vermarktung gesetzt.
Pralinen und Törtchen aus Seife
Badetörtchen, Seifentorten, Kordelseifen oder Duschpuddings – die Produktpalette der Seifenmanufaktur ist originell und dekorativ. Knapp 400 Produkte haben die Unternehmerinnen in ihrem Sortiment. Kernprodukt ist die Seife mit einer umfangreichen Palette von Aromaseifen, Peelingseifen, Loofahseifen, Cremeseifen, Pflanzenölseifen gefolgt von Badezusätzen wie Badekugeln, Badepralinen, Badetörtchen sowie pflegenden Badeölen.
Die Seifenliebhaberinnen, die beruflich als Kommunikationsfachwirtin sowie Produktdesignerin und Schauspielerin qualifiziert sind, beziehen ihre Produkte von ihnen bekannten Seifensiedereien, zum Teil kleinen Manufakturen, die überwiegend mit natürlichen Zusatzstoffen arbeiten und auf traditionelle Herstellungsverfahren setzen.
In Europa weiterkommen
Die Jury des Frankfurter Gründerpreises ehrte auch den schnellen Erfolg der Unternehmerinnen: Bis Ende Januar 2009 konnten sie bereits 1.400 Endkunden und 130 Großkunden gewinnen. Der konsequente Fokus auf eine reine Online-Vertriebsstrategie beschert dem jungen Unternehmen jährliche Wachstumsraten im zweistelligen Bereich. Für das Jahr 2009 steht der Vertrieb in weitere europäische Länder im Mittelpunkt.
Der Frankfurter Gründerpreis, eine gemeinsame Initiative der Stadt Frankfurt am Main und der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, der Fachhochschule Frankfurt am Main sowie des Gründernetzes Route A 66 wurde in diesem Jahr zum achten Mal vergeben. Für die Gewinnerinnen des dritten Platzes ist er mit 3.750 Euro dotiert.
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