Frauen die forschen
Vor einem Jahr wurde sie erstmals gezeigt, jetzt ist die Fotoausstellung mit Porträts von Forscherinnen auf Wanderschaft. Noch bis zum 23. Oktober ist sie in Düsseldorf zu sehen, danach in Konstanz und Essen.
24 Spitzenforscherinnen hat die Fotografin Bettina Flitner in Szene gesetzt. Vorbilder sollen diese Frauen sein, die häufig hinter verschlossenen Türen und für die Öffentlichkeit weitgehend unsichtbar ihrer Arbeit nachgehen.
Wo bleibt der Nachwuchs?
Dass die Ausstellung am 14. September 2009 im Frauenministerium NRW gelandet ist und danach ins Umweltministerium zieht, hat auch damit zu tun, dass die Bilder und Geschichten Mut machen sollen für Karrieren in den Naturwissenschaften. Obwohl 40 Prozent der jungen Frauen äußern, dass sie sich durchaus für naturwissenschaften interessieren, wählt weniger als ein Viertel ein entsprechendes Studium, so das Frauenministerium.
In Spitzenpositionen schaffen es dann die wenigsten Frauen - die Bedingungen in der Forschung sind noch immer alles andere als familienfreundlich.
Hier gehts weiter
Die Ausstellung '"Frauen die forschen" wurde in Zusammenarbeit mit dem FrauenMediaTurm in Köln realisiert. Dort gibt es auch eine Übersicht der geplanten Stationen für die Ausstellung: http://www.frauenmediaturm.de/ausstellungen.html
Und ein Dossier mit Lebensbildern von Pionierinnen in Naturwissenschaft und Mathematik: http://www.frauenmediaturm.de/wissenschaftlerinnen.html
Lesetipp:
Lebensgeschichten von Frauen in den Naturwissenschaften erzählt auch das 2009 erschienene Buch Darwins Schwestern aus dem Orlanda Verlag. Hier stehen die Biologinnen im Vordergrund, ist doch dies noch immer das "weiblichste" Fachgebiet in den Naturwissenschaften mehr ...
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