Zeichentrickfilm zum Lesen

Mädchen im Manga-Fieber

Die Faszination für die Comics mit der japanischen Tradition scheint eine weibliche Leidenschaft zu sein. Zwei Drittel der Mangas werden in Deutschland von Mädchen gekauft und gelesen. Zeichnerinnen im Porträt. 



Manga von Marie Sann(aus: existenzielle 2/2007)

Anfänger sind leicht zu erkennen. Wer ein Manga-Buch in die Hand nimmt und die erste Seite aufschlägt, hat sich bereits geoutet. Denn erfahrene Leserinnen und Leser wissen: Die japanischen Comics beginnen auf der für Westeuropäer letzten Seite. Und auch die einzelnen Seiten werden von rechts oben nach links unten gelesen. Daran muss man sich erst mal gewöhnen.
Die Mädchen, die sich heute in Comicläden um die Manga-Regale drängeln und auf Signierstunden die Tische der Zeichner belagern, schreckt das nicht, im Gegenteil. Die umgekehrte Leserichtung machen die Comics exotisch und außergewöhnlich, genau wie die Kulleraugen und die dreieckigen Gesichter der Hauptfiguren. „Als ich mit 12 oder 13 zum ersten Mal einen Manga gesehen habe, war ich fasziniert“, sagt Christina Plaka, heute 24 Jahre alt und eine der erfolgreichsten deutschen Manga-Zeichnerinnen.

Ein Affenwesen mit Superkräften brachte den japanischen Comics in Deutschland den Durchbruch. Son-Goku, Hauptfigur der Serie „Dragonball“, musste mit den Schulmädchen Bulma sieben magische Kristallkugeln finden. 6 Millionen Menschen in Deutschland, vor allem Kinder, lasen Son-Gokus Abenteuer begeistert nach. Und auch wenn es bei „Dragonball“ um Action und Kampfkunst geht – auch Mädchen kauften die Bücher, weil ihnen die ungewöhnlichen Zeichnungen und die fantasievolle Geschichte gefielen.
Heute lesen etwa zwei von drei Schülern zwischen 12 und 17 Jahren regelmäßig Mangas. Und zwei von drei Manga-Lesern in Deutschland sind Mädchen, denn für sie gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Shojo-Mangas. „Shojo“ heißt „Mädchen“ auf Japanisch, und in Shojo-Mangas geht es um die besten Freundinnen, die Schule, die erste Liebe. Die Bilder sind meist schwarz-weiß, es gibt nur wenig Text: So wirken die Seiten wie ein Zeichentrickfilm oder wie ein Daumenkino. Japanische Leser, hat eine Studie herausgefunden, brauchen im Schnitt nur 3,75 Sekunden, um eine Manga-Seite zu lesen.

Um die Seite zu zeichnen, brauchen Mangaka, wie die Künstler auf Japanisch genannt werden, etwa vier bis fünf Stunden. Die Arbeit wird schlecht bezahlt: Selbst in Japan können nur rund 300 Mangaka vom Zeichnen leben – weil sie große Serien herausbringen und nebenbei Fanprodukte verkaufen. „In Japan ist das Geschäft mit Mangas schon sehr viel professioneller als hier“, sagt Anne Berling, Redakteurin beim Carlsen-Verlag. Das heißt: Wenn eine Serie dort gut läuft, versuchen die Verlage, möglichst schnell Fortsetzungsbände zu veröffentlichen. Die Autoren arbeiten dann im Team mit mehreren Zeichenassistenten und bringen alle drei Monate ein neues Buch heraus – eine Chance für Neueinsteiger, die noch auf ihre eigene erfolgreiche Serie warten. Geschätzte 10.000 Zeichner arbeiten als Assistenten; viele brauchen aber Nebenjobs, um genug zu verdienen. Und das, obwohl die großen Magazine Millionen-Auflagen verkaufen.

In Deutschland gibt es kaum hauptberufliche Mangaka. Denn der größte Teil der Comics wird immer noch importiert: natürlich aus Japan, aber auch aus Südkorea und China. Und auch wenn Mangas bei Schülern und Studenten beliebt sind – kaum jemand über 25 hat schon mal einen in der Hand gehabt. In Japan dagegen gibt es sogar spezielle Senioren-Mangas.
Die erfolgreichen deutschen Mangaka arbeiten deshalb häufig nebenbei als Illustratorinnen oder Grafik-Designerinnen. Manga-Zeichnen kann man nicht studieren. Man muss es vor allem üben – und mit den eigenen Zeichnungen an Talentwettbewerben teilnehmen, um vielleicht einen Verlag auf sich aufmerksam zu machen. Und die Konkurrenz ist groß: So sehr ziehen die Manga-Figuren und ihre Geschichten ihre Leser in ihren Bann, dass viele von ihnen früher oder später selbst zu Stift und Papier greifen und ihre Helden abzeichnen.
Einigen Fans reicht es nicht aus, ihre Lieblings-Manga-Figuren originalgetreu nachzeichnen zu können. Sie schneidern sich kurze Röcke und bunte Fantasiekostüme nach dem Vorbild ihres Lieblingscomics, gelen sich die Haare zu exotischen Frisuren und schminken sich auffällig. Der Brauch, sich wie in einem Manga zu verkleiden, stammt natürlich ebenfalls aus Japan und wird „Cosplay“ genannt. Aber damit muss man sich auch als Manga-Experte nicht unbedingt anfreunden: „Manchmal sieht man auf Fantreffen wirklich witzige Verkleidungen“, sagt Zeichnerin Anike Hage. „Aber wenn Leute ihre Mangaleidenschaft so sehr leben, finde ich das eher seltsam.“

 

„Ich kann nicht mehr einfach abtauchen und experimentieren“ 
Anike Hage zeichnet die Manga-Serie „Gothic Sports“ (Tokyopop), es geht um das Mädchen Anya, das an seiner neuen Schule ein Frauen-Fußballteam gründet

Anike Hage„Meine ersten Aufträge habe ich von Klassenkameraden bekommen: Sie wollten, dass ich ihre Lieblings-Zeichentrickfiguren für sie male. Damals war ich 14 und alle haben im Fernsehen die japanische Anime-Serie Sailor Moon geguckt. Kurze Zeit später habe ich auch zum ersten Mal einen Manga in die Hände gekriegt. Das waren die ersten Comics, die ich gern gelesen habe – Donald Duck oder Asterix habe ich nie gemocht. Wenn man sich richtig damit beschäftigt, merkt man auch schnell, dass Mangas nicht nur von Figuren mit Kulleraugen bevölkert werden. Viele haben einen sehr eigenen Stil – das hat mich gereizt. 2004 habe ich einen eigenen Comic beim Manga-Zeichenwettbewerb der Leipziger Buchmesse eingereicht und den 2. Platz gemacht. Dadurch bekam ich Kontakt zu einem Verlag, der mir anbot, eine Kurzgeschichte für die Zeitschrift „Manga-Fieber“ zu zeichnen. Kurz danach bekam ich den Vertrag für meine Serie „Gothic Sports“.

Die Zusammenarbeit mit dem Verlag läuft so, dass ich dem Redakteur erst eine Inhaltsangabe der Geschichte schicke und anschließend Kapitel für Kapitel vorzeichne. Wenn der Redakteur dann seine Korrekturen mit mir besprochen hat, geht es an die Kleinarbeit. Bis ein Buch fertig ist, dauert es etwa acht Monate.

Mädchenfußball-Team

Zeichnen ist jetzt mein Beruf. Ich sitze jeden Tag mindestens acht Stunden am Schreibtisch. Dabei arbeite ich nicht nur an „Gothic Sports“. Ich mache grundsätzlich Illustrationen, aber natürlich vor allem im Manga-Stil. Seit ich mit dem Zeichnen Geld verdiene, gucke ich mehr aufs Geschäft als früher, als ich nur für mich gezeichnet habe. Ich kann nicht mehr einfach abtauchen und experimentieren. Ich muss mich eben öfter fragen: Was kommt gut bei den Lesern an?

Zwischendurch hatte ich mal überlegt, ein Studium anzufangen: Kommunikationsdesign. Aber dann habe ich es doch gelassen. Im Moment läuft es ja gut, und ich habe nicht das Gefühl, dass mir das Studium fehlt. Kunst hat mich nie interessiert, das ist mir zu intellektuell. Mein Traum wäre es, Charaktere und Welten für Videospiele zu entwerfen. Leider kommen die meisten dieser Spiele aus Japan. Dort dauerhaft zu leben, könnte ich mir nicht vorstellen – auch wenn ich noch nie dort war.“

 

„Die alten Meister kann man auch fürs Mangazeichnen gut gebrauchen“
Marie Sann hat das Manga „Sketchbook Berlin“ (Tokyopop) gemeinsam mit ihrem Kollegen Guido Neukamm veröffentlicht, die Geschichte des Mädchens Leila, das bewaffnet mit einem Zeichenblock Abenteuer in der Großstadt Berlin erlebt

Marie Sann „Ich habe den Eindruck, es gibt im Moment viele gute Zeichner in Deutschland. Das macht es natürlich schwierig für alle, die da gern reinwollen und vom Zeichnen leben möchten. Auf der anderen Seite ist vielen Zeichnern, die gern Mangas veröffentlichen wollen, gar nicht bewusst, dass man ja auch eine Geschichte erzählen können muss.

Ich arbeite bei meinen Mangas zusammen mit dem Comiczeichner Guido Neukamm. Wir haben uns auf einem Dreh für eine Kindersendung kennen gelernt. Er war da als Comicexperte, ich als Manga-Expertin. Wir haben uns gut verstanden und überlegt, etwas gemeinsam zu machen: Ich würde vor allem die Zeichnungen im Manga-Stil übernehmen, er würde sich vor allem um die Story kümmern. So haben wir das „Sketchbook Berlin“ veröffentlicht und arbeiten schon zusammen an neuen Projekten.

Manga von Marie SannDas Interesse fürs Zeichnen liegt bei mir in der Familie. Meine Mutter zeichnet auch sehr gut, meine Oma väterlicherseits ist Malerin. Ich habe als Kind eigentlich immer gezeichnet, seit ich 12 bin vor allem Mangas. Über einen Talentwettbewerb habe ich Kontakt zu einem Verlag bekommen. Ich hatte da ein paar Illustrationen hingeschickt und habe kurz darauf das Angebot bekommen, eine Kurzgeschichte für einen Sammelband mit deutschen Manga-Kurzgeschichten zu zeichnen.

Nebenbei arbeite ich viel als Illustratorin: Ich habe schon eine Spielkonsole gestaltet und eine Serie von Schultaschen und Zubehör, außerdem bin ich Zeichnerin für die Band „Nevada Tan“. Das hat sich meist irgendwie ergeben, die Leute haben meinen Namen in einer Zeitschrift oder im Internet gelesen und per E-Mail angefragt, ob ich für sie arbeiten würde. Ich freue mich, dass so viele Kunden von sich aus auf mich zugekommen sind und weiß das wirklich zu schätzen.

Im Moment mache ich eine Ausbildung zur Grafik-Designerin und arbeite nebenher an meinen Mangas. Ich finde es wichtig, auch theoretische Kenntnisse in der Kunst zu haben. Die alten Meister, Aktzeichnungen, Proportionen – solches Wissen kann man auch fürs Mangazeichnen gut gebrauchen.“

 

„Ich brauche das Gefühl, dass ich noch etwas dazulerne“
Judith Park, 23, hat im Carlsen-Verlag den Manga „Y Square“ veröffentlicht. Es geht um einen Jungen, der sich eine Freundin wünscht – und sich beim Flirten ziemlich ungeschickt anstellt. In „Dystopia“ erzählt Judith von einem Mädchen, das seinen geliebten Bruder verliert.

Judith Park„Was ich mache, ist Unterhaltung, keine Kunst“, sagt Judith Park. Vor allem aber ist es hartes Brot: Bis drei, vier Uhr nachts sitzt sie meist am Schreibtisch und zeichnet oder bearbeitet ihre fertigen Zeichnungen am Computer. Wenn der Abgabetermin näher rückt, müssen manchmal vier Stunden Schlaf in der Nacht reichen. Dafür fängt sie meist erst gegen 12 Uhr mittags mit dem Zeichnen an – ein Privileg der freiberuflichen Arbeit, das Judith zu schätzen weiß. „Ich habe viel Glück gehabt – und jetzt kann ich genau das machen, was ich will.“

Judiths Familie stammt aus Südkorea. Geboren und aufgewachsen ist sie aber in Deutschland. „Ich bin zu den Mangas gekommen genau wie alle anderen Mädchen in Deutschland auch“, sagt Judith: über die japanischen Zeichentrickserien im Fernsehen. Vor kurzem hat sie begonnen, Koreanisch zu lernen; einige Figuren in ihren Comics tragen koreanische Namen. „Bei Fragen zur koreanischen Kultur habe ich natürlich einen Vorteil.“

Manga von Judith ParkJudith Park hat schon immer gern gezeichnet. Als Kind malte sie Disney-Figuren ab, später dann die Helden aus japanischen Anime-Serien. „Seit ich denken kann, ist es mein Traum, als Beruf später was mit Zeichnen zu machen.“ 2002 rückt der Traum in greifbare Nähe: Judith gewinnt den Manga-Wettbewerb einer Kölner Buchhandlung, nur wenige Monate später auch den Zeichenwettbewerb der Leipziger Buchmesse. Der Chef des Carlsen-Verlags will sich mit ihr treffen. Sie bekommt den Auftrag für eine Kurzgeschichte. Auf den ersten Auftrag folgen weitere.

Trotzdem schreibt sie sich zunächst an der Uni Essen für Biologie ein – das Fach hat ihr in der Schule Spaß gemacht. Nebenbei zeichnet sie, so viel sie kann, entwickelt Ideen für ihre Comics, entwirft die Charaktere. Im Hörsaal sitzt sie nur selten. „Ich bin hauptberuflich Manga-Zeichnerin“, sagt die heute 23-Jährige. Sie wohnt mit ihrem Freund in Duisburg zusammen, von den Honoraren des Verlags kann sie gut leben. „Aber ich gucke weiter. Ich brauche das Gefühl, dass ich noch etwas dazulerne.“
Sie bewirbt sich für den Studiengang Kunst – und wird abgelehnt. Eine herbe Enttäuschung. „Heute bin ich froh, dass es nicht geklappt hat“, sagt sie. Was dort gemacht wird, kennt sie aus dem Kunstunterricht. Es ist klassische Kunst, die alten Meister. Mit Mangas hat das nichts zu tun. „Wahrscheinlich wäre es mir schnell langweilig geworden.“

Das Manga-Zeichnen aber, das wird ihr vorerst nicht langweilig. „Seit ich beruflich zeichne, muss ich es halt machen, auch wenn ich eigentlich keine Lust habe“, sagt sie. Zum Glück kommt es selten vor, dass sie keine Lust hat. Und sie hat auch schon neue Pläne: Gerade hat sie sich für den Studiengang Animationsdesign beworben. Dort unterrichten unter anderem Trickfilm-Künstler, die an Disney-Filmen mitgearbeitet haben. Einen Animationsfilm mitzugestalten, das wäre ihr Traum.

Bis der in Erfüllung geht, arbeitet Judith weiter an sich. „Ich versuche, dass mein Zeichenstil individuell wird“, sagt sie. Bei den Mangas mit ihren oft ähnlichen Figuren, mit den immer gleichen Kulleraugen, ist das nicht einfach. „Aber ich will, dass die Leute meinen Comic sehen und sagen: Der ist doch von Judith Park!“

 

„Sie sind keine Superhelden“
Christina Plaka lebt in Frankfurt am Main. Zuletzt hat sie die Reihe „Yonen Buzz“ im Verlag Tokyopop veröffentlicht, in der sie die Geschichte der Band aus „Prussian Blue“ weitererzählt.

Christina Plakaexistenzielle: Christina Plaka, warum zeichnen Sie ausgerechnet Mangas?
CHRISTIAN PLAKA: Mir gefällt der exotische Stil, die Dynamik. Die Comics sind oft aufgebaut wie ein Film. Und da ich immer schon von Zeichentrickfilmen fasziniert war, mochte ich das sofort. Außerdem finde ich, man kann sich mit den Figuren in Mangas gut identifizieren: Sie haben Schwächen, sie müssen sich mit Alltagsproblemen rumschlagen. Sie sind keine Superhelden.

Wie wird es denn von den Manga-Lesern aufgenommen, dass Sie als Deutsche einen Comic in japanischem Stil zeichnen?
In den ersten ein, zwei Jahren bin ich auf Messen und Signierstunden manchmal richtig übel beschimpft worden. In den Kritiken hieß es schon mal: Kein Wunder, die ist ja auch keine Japanerin. Ich muss zugeben, dass ich damals auch noch nicht so gut gezeichnet habe und eine bestimmte Atmosphäre in meinen Zeichnungen oft nicht richtig einfangen konnte. Mittlerweile habe ich mich weiterentwickelt, und damit sind auch die Kritiker weniger geworden.

Manga von Christina PlakaTrotzdem waren Sie ja auch damals immerhin schon so gut, dass ihr Projekt „Prussian Blue“ beim Carlsen Verlag veröffentlicht wurde. Wie sind Sie an den Vertrag gekommen?
Ich habe mich einfach 2000 mit der Idee und ein paar Zeichnungen beworben – und bin erst mal abgelehnt worden. Kurz darauf habe ich aber bei der Leipziger Buchmesse den Talentwettbewerb gewonnen. Daraufhin durfte ich eine Kurzgeschichte im Carlsen Verlag veröffentlichen:„Prussian Blue“, die Geschichte einer Band, deren Ziel ein Plattenvertrag ist.

Leidenschaft scheint in Mangas ein großes Thema zu sein...
Ja, genau – es geht immer darum, sich einen Traum zu erfüllen und dafür Widerstand zu überwinden. Damit sind Mangafiguren für mich selbst auch ein Vorbild, meinen eigenen Weg nicht zu verlieren und meine Ziele mit Leidenschaft zu verfolgen.

Mittlerweile ist Zeichen Ihr Beruf - was hat sich verändert im Gegensatz zu früher, als Sie nur für sich gezeichnet haben?
Es gibt jetzt Deadlines, an die ich mich halten muss – das heißt, kurz vor den Abgabeterminen komme ich kaum noch aus dem Haus. Nebenbei studiere ich ja auch noch Japanologie und schreibe Songs für eine Band. Da muss ich mir manchmal bewusst Zeit nehmen für meine Freunde.

Möchten Sie denn dauerhaft als Mangazeichnerin arbeiten?
Um mit Mangas auf Dauer genug zu verdienen, müsste ich mindestens zwei Bücher pro Jahr rausbringen – und das schaffe ich im Moment noch nicht. Zum Glück unterstützen mich jetzt, während des Studiums, noch meine Eltern. Später könnte ich mir gut vorstellen, einen Nebenjob zu machen, der mit Japanisch zu tun hat – aber was das genau sein wird, weiß ich noch nicht. Ich hoffe nur, dass der Manga-Boom noch eine Weile anhält – und dass sich die Leute weiter für meine Musik-Mangas interessieren.

Autorin: Swantje Wallbraun








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