Gute Vorsätze?

Warum es gut ist, auch altmodisch zu sein

10.01.2011, 15:52 von Andrea Blome

viele menschen haben sich von dem brauch verabschiedet, sich etwas für das neue jahr vorzunehmen. was zunächst als gelassenheit rüberkommt, ist vielmehr und oft ausdruck von bequemlichkeit, unwille, änstlichkeit, sich mit dem eigenen leben zu beschäftigen.



es ist auch nicht leicht in einen dialog mit sich selbst zu treten und sich fragen zu stellen. fragen, auf die man bisher keine antworten hatte oder deren beantwortung man vermieden hat. an dieser stelle zitiere ich gerne den spruch: no risk, no fun.

riskieren sie doch mal einen blick auf ihre bedürfnisse. sind es immer noch die gleichen wie vor zehn jahren oder haben sich ihre bedürfnisse verändert. wenn das der fall ist, könnte deren erfüllung ja eine menge freude bedeuten.

es ist auch nicht schädlich über werte, ziele, den sinn des eigenen alltags oder darüber nachzudenken, welche menschen in ihrem leben wichtig sind.

bei den fragen an sich selbst geht es darum, sich überhaupt wahrzunehmen, sich wohlwollend zu betrachten und anzuerkennen, was man da sieht. so wie man vielleicht ein kind wahrnimmt, seine wünsche und ängste erst einmal anhört, ohne gleich zu urteilen und lieber erst mal überlegt, wie ihm zu helfen sei.

 

wer aus diesem geist heraus auf das neue jahr blickt, wird keine vorsätze fassen, die ihn überfordern. denn er wird eben nicht zu den anderen schielen, sich aus neid oder minderwertigkeit irgendwelche ziele verordnen, die nicht erfüllbar sind. wer vorsätze fasst, nachdem er gutmütig oder milde auf sich geblickt hat, wird bei beziehungen ankommen, die ihm etwas bedeuten. beziehung zu anderen und beziehung zu sich. beides ist es wert immer wieder mal neu betrachtet und bewertet zu werden.

wenn sie dabei feststellen, dass sie sowohl anderen als auch sich selbst ein wenig mehr aufmerksamkeit und wohlwollen schenken sollten, hätten sie einen schönen, wunderbar altmodischen vorsatz für 2014 gefunden. einen, von dessen realisierung sie in jeder beziehung profitieren würden.

 

in diesem sinne wünsche ich ihnen ein bewegtes, erfreuliches neues jahr.

ihre barbara rörtgen

 

www.entwicklungshelfer.com

 






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es ist doch immer dasselbe. wir haben nur ein leben und das wollen wir zum gelingen bringen. jeder auf seine weise natürlich. der eine mit verstand, der andere mit herz und einige mit beidem. trotz dieser guten voraussetzungen können ängste, alte muster oder falsches denken den lebensweg so brutal blockieren, dass wir das gefühl haben nicht mehr sehen zu können, wie es weitergehen soll. das kann den beruf betreffen, das studium, die lebensplanung oder den nächsten lebensabschnitt. jede blockade nimmt uns erst einmal den schwung und die zuversicht. dabei lassen sich viele blockaden nach genauer betrachtung leicht aus dem weg räumen, manche nur mit großer anstrengung. in beiden fällen klären wir die sicht und bringen sie wieder in bewegung.

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