Plötzlich und unerwartet
Alle Beiträge von Mechthild Schroeter-Rupieper
"... und von Huub Stevens, weil von dem ja auch Papa und Mama gestorben sind"
Wie Fußball beim Reden über Trauer hilft
04.02.2012, 10:24 von Mechthild Schroeter-RupieperIn die Trauergruppen von Mechthild Schroeter-Rupieper kommen immer mal wieder prominente Menschen, die mit den Kindern und Jugendlichen über den Tod und die Trauer sprechen. Dass diese Gespräche mit den Fußballern vom FC Schalke 04 auch Kindern helfen können, die nicht dabei waren, das war der Trauerbegleiterin gar nicht bewusst. In einem Gespräch mit zwei östereichischen Jungs, deren Papa gestorben ist, hat sie es erlebt. mehr
Weihnachten ohne dich
21.12.2011, 17:31 von Mechthild Schroeter-Rupieper3 Kommentare

Es ist nicht einfach, Weihnachten zu feiern, wenn jemand fehlt. Mechthild Schroeter-Rupieper lädt in Gelsenkirchen einmal im Jahr zu dem Gottesdienst "Weihnachten ohne dich" ein. In Gesprächen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geht es um Erinnerungen und Rituale, um Trauer und Freude. mehr
Die Gedenkfeiern zur Loveparade
... können das eigene Leben verändern
14.07.2011, 21:47 von Mechthild Schroeter-RupieperIn den letzten Tagen lese ich bei Facebook & Co. immer wieder Einladungen zu einer Gedenkfeier für die Opfer der Loveparade am 24. Juli. Es gibt aber meines Erachtens viele Aspekte, die man dabei beleuchten sollte. mehr
Tränen können auch cool sein
Manuel Neuer zu Besuch bei den Kinder- und Jugendtrauergruppen
01.07.2011, 09:47 von Mechthild Schroeter-Rupieper
Diesem Tag haben die Kinder und Jugendlichen schon lange entgegen gefiebert. Sie durften niemandem verraten, wer an diesem 12. Mai im Garten am Weidekamp zu Gast sein wird - und sie haben dicht gehalten, denn schließlich wollten sie ihn allein für sich haben. mehr
Mit Kindern über das Sterben reden
oder: Wie sonderbar die Ruhe nach einem Tod sein kann
16.06.2011, 21:53 von Mechthild Schroeter-Rupieper3 Kommentare

Vor einigen Wochen lernte ich eine Familien kennen, in der die Mutter am Vortag verstorben war. Zwei Jahre lang war sie an Krebs erkrankt gewesen, mit ihren Kindern, einem neunjährigen Jungen und einem siebenjährigen Mädchen hatten sie und ihr Mann darüber nie gesprochen. mehr
Beileidsgrüße im Ruhrgebiet
08.04.2011, 09:36 von Mechthild Schroeter-Rupieper2 Kommentare

„Herzlich Beileid!" Mit dieser
ritualisierten Formel möchte man einem trauernden Menschen sein Mitgefühl
zeigen. Viele Menschen meiden diese Worte, weil sie unserem heutigen Wortschatz
nicht mehr entsprechen. Anderen wiederum gefällt diese Wort
„Herzlich" nicht in der Kombination mit dem Tod.
Dennoch empfinde ich diese Worte,
die Formel, dieses Ritual als sehr hilfreich, wenn es mir in einer Trauersituation
die Sprache verschlägt. Dann bin ich froh, auf diese Worte zurückgreifen zu
dürfen, ohne mir große Gedanken um Formulierungen zu machen.
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Natürlich! Liebevoll pflegen ...
Angehörige kranker Menschen dürfen auch Angst haben
25.03.2011, 11:03 von Mechthild Schroeter-Rupieper2 Kommentare
Angehörige von kranken Menschen werden oft in der Rolle der Helfer, Mitfühler, Pfleger gesehen. Dass aber auch bei vielen Angehörigen der Gedanke auf einmal da ist: „Um Gottes Willen! Soll das jetzt mein Leben sein? Aber ... natürlich ... ich werde alles für ihn, für sie tun. Liebevoll pflegen ..." mehr
Sorge um das Vergessen
Ein Gespräch in der Kindertrauergruppe
03.03.2011, 22:47 von Mechthild Schroeter-Rupieper2 Kommentare

Ich sitze mit zwei achtjährigen Mädchen zusammen. Frage Paula, wie ihr Geburtstag war, was sie geschenkt bekommen hat, wer alles da war. Paula erzählt und schließt mit den Worten: "Und weißt du, es war so schön, dass ich den Papa fast vergessen hätte ..." Paulas Papa ist vor einem halben Jahr an Krebs gestorben. mehr
Eine Erinnerung an Heiligabend
28.12.2010, 09:38 von Mechthild Schroeter-RupieperIn der Weihnachtszeit erscheint vielen Menschen der Tod eines geliebten Menschen besonders schmerzhaft. Dass die Erinnerung auch schön sein kann, das können wir von Kindern lernen, sie "rechnen" anders. mehr
Für Moritz
Zweifel an Gott und ein Brief an eine Ordensfrau
09.12.2010, 23:24 von Mechthild Schroeter-Rupieper2 Kommentare

Moritz' Mama ist in der Vorweihnachtszeit gestorben. Moritz zweifelt an Gott, am Himmel, an der Gerechtigkeit. Moritz ist sieben Jahre alt, als seine Mutter an Krebs stirbt. Immer häufiger konfrontiert er seinen Vater, die Großeltern, die Religionslehrerin mit seinen Zweifel an Gott. mehr
Halloween, Allerheiligen, Allerseelen und Totensonntag schon in Sicht
Warum sollte es auf dem Friedhof nicht schön sein?
02.11.2010, 11:18 von Mechthild Schroeter-Rupieper1 Kommentar

Ein Besuch auf dem Friedhof - zu traurig für Kinder? Eine Beerdigung - muss Kindern das erspart werden? Wer sich zu Halloween mit Vampir- und Monstermasken auf den Weg macht, sollte vor dem Tod im Leben nicht zurückschrecken müssen. Der November bietet schöne Anlässe. mehr
Warum denn nicht? ... die hatten sich doch beide gern
24.09.2010, 15:56 von Mechthild Schroeter-Rupieper3 Kommentare

Ich hatte heute Kindertrauergruppe. Das heißt, es treffen sich Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren bei mir, von denen Vater, Mutter und von einem Mädchen der Bruder gestorben ist. mehr
Wer bestimmt eigentlich, was normal ist?
Trauern und (neu) lieben
26.08.2010, 13:48 von Mechthild Schroeter-Rupieper
Heute Nachmittag fuhr ein Auto vor mir her. Auf der Heckklappe war ein Satz auf einem Aufkleber der Lebenshilfe zu lesen: „Es ist normal, verschieden zu sein." Eine Aussage, die sofort mein „Genau!" als Bestätigung folgen ließ. Weil es stimmt! Auch in der Trauer. mehr
Pfützenspringen
Fröhlichkeit erleben - auch in der Trauer
04.07.2010, 15:48 von Mechthild Schroeter-Rupieper3 Kommentare

Kinder haben das Talent, traurig zu sein, wenn sie Trauer verspüren und können auch in Trauerzeiten Fröhlichkeit leben, wenn es einen guten Anlass dafür gibt. Das hält Kinder psychisch gesünder - anders als viele Erwachsene, die Trauer erleben. mehr
Glück gehabt? Pech gehabt? Glück gehabt!
27.05.2010, 09:01 von Mechthild Schroeter-Rupieper2 Kommentare

Die Garantie eines langen Lebens hat keiner in die Hand versprochen bekommen. Dass das Leben jederzeit zuende sein kann, muss uns nicht in jeder Minute bewusst sein, aber hin und wieder daran zu denken, hilft achtsam zu sein - und vorausschauend. mehr
Trauernden Familien helfen
Sie sind als Unterstützerinnen gefragt
06.05.2010, 10:12 von Mechthild Schroeter-Rupieper
Die Trauer über den Tod eines Kindes oder eines Elternteils belastet viele Familien. Und viele unter ihnen können sich eine Begleitung in dieser Zeit nicht leisten. Öffentliche Unterstützung gibt es für dieses "Vergnügen" nicht. Aber einen Förderverein. mehr
Das steht aber nicht im Lehrplan!
Warum Trauer auch in die Schule gehört
16.04.2010, 16:37 von Mechthild Schroeter-Rupieper3 Kommentare

Ein Sozialarbeiter meldet sich. Es gibt einen Jugendlichen aus dem Kosovo, dessen Vater vor einem Jahr plötzlich und unerwartet gestorben ist. Der Junge ist jetzt 13 Jahre alt, hat noch zwei jüngere Geschwister. Der Junge reagiert Wochen nach dem Tod erst mit Zurückgezogenheit in seinem sozialen Umfeld, dann schwänzt er immer häufiger die Schule. Nach und nach hat er immer häufiger Wutausbrüche zu Hause. mehr
Auszeiten - Glückszeiten
Legen Sie sich einen Glücks-Vorrat für harte Zeiten an
28.03.2010, 17:32 von Mechthild Schroeter-Rupieper2 Kommentare

Eine natürliche Begabung von Kindern ist es, Trauer und Freude nebeneinander zu leben. Sie nehmen auch in schweren Zeiten wahr, dass es Dinge gibt, die dennoch Spaß machen. Dadurch nehmen sie sich ungefragt eigene Auszeiten. Das hilft, extreme Krisenzeiten psychisch gesund zu überleben. Viele Erwachsene haben das oft verlernt. Nicht nur in Trauerzeiten, auch im Alltag, wenn Arbeit, Familie, Stress etc. drohen, einen immer mehr - ganz und gar? - einzuvernehmen. mehr
Redet doch einfach darüber!
Trauer macht oft Angst. Miteinander reden hilft. Dafür müssen Helfer da sein
26.03.2010, 17:29 von Mechthild Schroeter-Rupieper
Ein Vater ruft mich an. Seine Frau liegt zurzeit im Krankenhaus, ist sterbenskrank. Er lebt zu Hause mit der neunjährigen Tochter Luise und dem siebenjährigen Lasse. „Wann soll ich ihnen sagen, dass Mama stirbt?", ist seine Frage. mehr
„Mutter, nun wein doch nicht. Und zieh' mal was anderes an!"
Trauernde aushalten lernen
03.03.2010, 18:11 von Mechthild Schroeter-Rupieper3 Kommentare

Manchmal verschlägt es einem die Stimme oder den Appetit. Manchmal kann die Kleidung nur noch schwarz sein und die Tränen fließen immerzu. "Ich weiß, ich soll nicht mehr so viel weinen", sagt die alte Frau in der Trauer um ihren Mann. Das finden auch die Kinder. Aber Trauer braucht einen Ausdruck. "Achten Sie darauf, immer genügend Taschentücher dabei zu haben." mehr
Ich kann ohne dich nicht leben!?
Gedanken zum Valentinstag
15.02.2010, 20:29 von Mechthild Schroeter-Rupieper3 Kommentare

Gestern Morgen waren wir im Gottesdienst. Der Priester sprach über den Valentinstag. Den Tag für die Verliebten. Der Tag, an dem man sich zu seiner Liebe bekennt. Der Tag, an dem manche sagen: „Du bist mein Leben!" oder: „Ohne dich kann ich nicht leben." mehr
Tränen
Warum es ein Glück ist, wegen der Tränen kein Medikament zu bekommen
20.01.2010, 21:35 von Mechthild Schroeter-Rupieper1 Kommentar

Das Thema „Tränen" sollte eigentlich die Einführung zu meinem ersten Blog sein. Nun ist es mir heute einen Beitrag wert, da Tränen in meiner Arbeit immer aktuell - und manchmal noch aktueller sind. mehr
Trauerbegleitung braucht Unterstützung
15.12.2009, 21:41 von Mechthild Schroeter-Rupieper
"Mein Papa ist tot", schreit das Kind und weint mit seiner Mutter, die Hilfe sucht, um mit den Kindern zu sprechen. Ein 15-Jähriger, dessen Vater sich das Leben genommen hat, ist suizidgefährdet, die Trauerbegleiterin spricht mit der Mutter, organisiert akute Hilfe. Eine alte Frau ruft an, die in der Trauer um ihren Mann Angst hat, verrückt zu werden. Trauerbegleitung ist lebens-wichtig. Und doch können viele Menschen eine Begleitung nicht bezahlen. Der Förderverein Trauerbegleitung e.V. kann und will hier helfen. Aber auch er braucht mehr Öffentlichkeit und mehr Unterstützung. mehr
Ein Raum voller Düfte
Trauerbegleitung einer Verkäuferin
14.11.2009, 17:31 von Mechthild Schroeter-Rupieper4 Kommentare

In der Trauerbegleitung geht es um um das Erinnern und die Gegenwart. Manchmal gelingt das auch in einer Parfümerie. Mit einer aufmerksamen Verkäuferin. Und einem 13-jährigen Mädchen, das plötzlich weiß, was es zum Trauern über ihren Vater braucht. mehr
Himmel und Alltag
Zu Besuch im Bestattungsunternehmen InMemoriam
14.11.2009, 16:28 von Mechthild Schroeter-Rupieper1 Kommentar

Den Tod ins Leben holen. Das ist für viele ein beunruhigender Gedanke. Mechthild Schroeter-Rupiper geht mit Weiterbildungsgruppen auch zu Bestattern. Bei InMemoriam in Aachen fand sie das, was sie suchte: Himmel und Alltag. mehr
Die letzte Ehre
Wie öffentlich darf der Tod sein?
27.10.2009, 21:24 von Mechthild Schroeter-Rupieper5 Kommentare

Mitten in Assisi, am hellichten Tag. Vier Männer tragen einen Sarg, zwei Frauen folgen. Der Tod im Leben. Urlaubsgedanken über den Umgang mit dem Tod und eine Demonstration. mehr
Ich mach' das wie mein Vater. Ich mach' das mit mir aus!
Männer trauern anders - Frauen auch
07.10.2009, 10:11 von Mechthild Schroeter-Rupieper2 Kommentare

Eine junge Frau ist gestorben. Eine Tochter, eine Schwester. In der Familie steht die Zeit still. Die Mutter weint und stellt Kerzen auf. Der Vater will allein sein, geht mit dem Hund zum Friedhof. Der Bruder sagt: "Ich mach das wie mein Vater. Ich mach das mit mir aus." mehr
"Unsere Mama muss sterben"
Warum es gut ist, wenn Kinder wissen wie das Sterben geht
18.09.2009, 16:08 von Mechthild Schroeter-Rupieper2 Kommentare

Die Trauerbegleiterin wird gerufen, weil die Mutter in einer Familie im Sterben liegt. Der Vater fragt sich, ob bei den Kindern ankommt, was passiert. Kinder wissen oft sehr wenig darüber, wie das mit dem Sterben ist. Dabei kann ihre Angst kleiner werden, wenn über das Sterben gesprochen wird. mehr




