Aktuelle Blogs im Magazin
"... und von Huub Stevens, weil von dem ja auch der Papa gestorben ist"
Wie Fußball beim Reden über Trauer hilft
04.02.2012, 10:24 von Mechthild Schroeter-RupieperIn die Trauergruppen von Mechthild Schroeter-Rupieper kommen immer mal wieder prominente Menschen, die mit den Kindern und Jugendlichen über die den Tod und die Trauer sprechen. Dass diese Gespräche mit den Fußballern vom FC Schalke 04 auch Kindern helfen können, die nicht dabei waren, das war der Trauerbegleiterin gar nicht bewusst. In einem Gespräch mit zwei östereichischen Jungs, deren Papa gestorben ist, hat sie es erlebt. mehr

Resteessen 28.01.2012, 09:49 von Ilke S. Prick
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„Vier Wochen drüber", sagt meine Freundin und lässt sich auf den Stuhl sinken. Sorgenfalten auf der Stirn. „Habe ich irgendwas verpasst?", frage ich sie überrascht. „Nein, hast du nicht. Wie kommst du darauf?" Irritiert zieht sie die Augenbrauen in die Höhe. „Vier Wochen drüber", zitiere ich sie, „du bist doch nicht etwa -" Ich muss es nicht aussprechen, denn sie kommt mir zuvor: „Pleite! Ja, das bin ich! So ziemlich jedenfalls. Was dachtest du denn?" Sie sieht mich entgeistert an, weil ich erleichtert aufatme. „Ach nichts", antworte ich und öffne den Wein. mehr

Komiker und Aktivist
Zarganar ist einer der prominentesten Dissidenten Birmas - und zweifellos der witzigste. Vor einigen Monaten wurde er aus dem Gefängnis entlassen
27.01.2012, 19:24 von Nicola GlassSeine Freilassung sei einer Überraschung gleichgekommen, sagte er. Am Morgen des 12. Oktober 2011 durfte Zarganar dem Myitkyina-Gefängnis im Kachin-Staat endlich den Rücken kehren. Doch wirklich freuen konnte er sich zunächst nicht. Mehrfach forderte er von Birmas Präsident Thein Sein, auch alle anderen politischen Gefangenen des Landes auf freien Fuß zu setzen. Zwar sind in der Zwischenzeit tatsächlich etliche von ihnen aus der Haft entlassen worden. Doch viele andere sitzen weiter hinter Gittern. mehr
"Mit wem gehst du dahin?"
Netzwerken am besten ohne Anhang
23.01.2012, 10:47 von Andrea Blome1 Kommentar
"Mit wem gehst du eigentlich dahin?", fragt mich mein Mann am frühen Freitagabend. Ich ziehe mich um, um zum 8. Women in Business Dinner ins Rathaus zu Münster zu gehen. Eine Veranstaltung des Vereins Frauen (u)Unternehmen, der Unternehmerinnen in der der Stadt und füreinander sichtbar machen will. "Ich gehe allein", antworte ich. "Es sind ja schon 120 Leute da." mehr
Freitag, der 13. - Glück gehabt?
Wie viel Glück braucht der Erfolg?
13.01.2012, 10:26 von Andrea BlomeHeute, am Freitag, den 13., da fallen sie mir wieder ein: die vielen Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmern, in denen sie irgendwann sagen: Da habe ich einfach Glück gehabt. Wie ist das mit dem Glück im Unternehmen? mehr

Schokoladige Weihnachten 21.12.2011, 17:55 von Ilke S. Prick
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„Und dieses Jahr?", fragt meine Freundin, während sie den Inhalt einer Packung Dominosteine übereinander stapelt. „Was meinst du?", frage ich scheinheilig zurück. „Hast du dir was überlegt?" Ihr Turm schwankt bedenklich, als sie obenauf noch eine Marzipankartoffel platziert. „Überlegt wozu?", versuche ich, Zeit zu schinden. mehr

Der Marsch der Furchtlosen 21.12.2011, 17:39 von Nicola Glass
Es ist früher Abend in Bangkok, Samstag, der 10. Dezember. Von Westen her nähert sich der Straßenkreuzung "Ratchaprasong" ein Demonstrationszug. Es sind zwischen 50 und 100 meistens schwarz gekleidete Teilnehmer, welche die Straße entlang marschieren. An der "Ratchaprasong" angelangt, legen die Demonstranten die Schilder und Transparente, die sie durch die Straßen getragen haben, auf den Boden. In thailändischer und englischer Sprache ist unter anderem darauf zu lesen: "Lasst Akong frei", "Reformiert 112" und "Marsch der Furchtlosigkeit". mehr

Weihnachten ohne dich 21.12.2011, 17:31 von Mechthild Schroeter-Rupieper
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Es ist nicht einfach, Weihnachten zu feiern, wenn jemand fehlt. Mechthild Schroeter-Rupieper lädt in Gelsenkirchen einmal im Jahr zu dem Gottesdienst "Weihnachten ohne dich" ein. In Gesprächen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geht es um Erinnerungen und Rituale, um Trauer und Freude. mehr

Ich gehe ins Kino 13.10.2011, 21:21 von Monika Goetsch
Zu den schmerzlichen Opfern einer berufstätigen Mutter gehört der Verzicht auf Kultur. Kommt ein Kind, ist der Kulturverzicht schon besiegelt. Theater, Konzerte, Kino: passé. Müdigkeit, Häuslichkeit, Pflichtgefühl und Familiensinn verschlingen alles. Man steckt zurück. Und vergisst allmählich, dass es da draußen noch etwas Anderes, Aufregenderes gibt als das richtige Leben. mehr

Chaostage 15.07.2011, 12:07 von Monika Goetsch
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In München herrscht Vorgewitterstimmung. Auch die Stimmung der Mütter ist gewissermaßen vorgewitterlich und auf plötzliche Entladung bedacht. Die Themen „Chaos" und „Unordnung" eignen sich offenbar besonders gut für eine Entladung, jedenfalls hat sich eine Bekannte neulich über ihre von keinem einzigen Familienmitglied unterstützten unablässigen Ordnungsbemühungen so sehr in Rage geredet, dass in der Schwüle des Nachmittags die Blitze zuckten, die in Wirklichkeit erst am Abend fällig waren. mehr



