Die Bio-Pionierin aus dem Allgäu
Jennifer Vermeulen, Rapunzel AG
Die Naturkostfirma Rapunzel hat auf einem Bauernhof angefangen, mit einem eigenen Garten und Brot aus dem Steinofen. Heute ist sie eine AG und eines der erfolgreichsten Biounternehmen Europas.
(aus: existenzielle 1/2006)
Im Museum ist Jennifer Vermeulen ganz bei sich. Es ist ein kleiner Raum, nicht größer als ein Klassenzimmer, und es passt alles hinein: Der erste Steinofen, die erste Kekswalze, die erste Röstmaschine. Es ist, als stünde Jennifer Vermeulen mitten in ihrem eigenen Leben. Sie blickt auf die Ausstellungsstücke, und sie könnte jetzt einen sehr bedeutungsschweren Satz sagen. Doch Jennifer Vermeulen steht da, vor einer Vitrine mit Rapunzel-Etiketten, reibt die Hände ineinander und sagt: „Ach, stimmt ja, solche Etiketten hatten wir auch einmal." Sie lacht so mädchenhaft, dass es plötzlich wieder 1975 ist und sie dort steht, mitten in ihrem ersten Laden, der nur 35 Quadratmeter groß ist und an dem außen ein Holzschild hängt: „Rapunzel Naturspeisen". Nur dreißig Jahre später ist der kleine Laden zu einem der erfolgreichsten Naturkostunternehmen Europas geworden.
Über die Firmengeschichte von Rapunzel gibt es viel zu erzählen. Doch Jennifer Vemeulen weiß nicht, wo sie anfangen soll, „es sind so viele kleine Schritte gewesen, es war alles ein fließender Prozess." Sie ist eine zurückhaltende Frau, hat kein Patentrezept für ihren Erfolg und versucht selbst noch zu verstehen. Sie sitzt in der Kantine ihrer Firma, gerade ist die Frühstückszeit vorbei. Es gibt viel Holz, hohe Decken und bunte Vorhänge, von jedem Platz kann man hinausblicken. Jennifer Vermeulen sitzt da und hält das Gesicht in die Sonne. Sie sagt: „Eigentlich ist es ganz einfach: Unsere einzige Strategie war es, eine Idee zu verbreiten – dass gutes Essen wichtig ist, und dass man nie das Produkt allein, sondern immer den Menschen dahinter sehen muss." So einfach ist es, das Erfolgsgeheimnis von Rapunzel. „Das haben wir verfolgt", sagt sie und macht eine kurze Pause, weil jetzt noch etwas Wichtiges kommt: „Mit viel Idealismus. Und mit sehr viel Naivität."
Jennifer Vermeulen lächelt viel, wenn sie von der Vergangenheit erzählt. Oft wirkt es, als könne sie es selbst nicht glauben: dass Idealismus und Naivität sie so weit gebracht haben. In Legau, einem kleinen Ort im Allgäu, 150 Kilometer südwestlich von München, arbeiten heute 250 Menschen bei der Rapunzel AG. Alle fünfzehn Minuten fährt ein LKW auf den Hof, um neue Ware ein- oder auszuladen. Der Hauptplatz ist eingeschneit, der Asphalt vereist. Der Lieferverkehr geht trotzdem weiter: Im Hauptgebäude der Firma werden Öle und Nussmuse abgefüllt. Es ist Freitagnachmittag, doch auch in Legau gibt es mittlerweile Schichtarbeit. Auf dem Weg zu den Abfüllanlagen hängt ein Poster. .„We legalised Müsli", steht darauf, ein Werbeplakat zum 30-jährigen Firmenjubiläum. Eine junge Frau steht im Vordergrund und formt mit ihren Fingern ein Peace-Zeichen. Im Hintergrund steht ein bunt bemalter VW-Bus.
Foto: Christina Pahnke/sampics
Es ist dieser VW-Bus, der die Erfolgsgeschichte von Rapunzel am besten erzählen kann. In ihn setzte sich Joseph Wilhelm, um die ersten Touren für Rapunzel auszufahren. Mitte der siebziger Jahre war das. Joseph ist der Ehemann von Jennifer Vermeulen. Sie ist 18 Jahre alt und er 17, als sie heiraten. In Belgien, der Heimat von Jennifer Vermeulen, können sie nicht leben, weil er keine Arbeitserlaubnis erhält. Dabei sind beide begeistert von der Idee, einen Laden für Naturkost zu eröffnen. „Wir wollten aus der Konsumgesellschaft aussteigen, waren inspiriert von der Aufbruchstimmung der 68er", erzählt Jennifer Vermeulen. Sie entscheiden sich dafür, in die Nähe von Augsburg zu gehen. Dort finden sie einen kleinen Bauernhof und den Laden in der Augsburger Innenstadt. Es ist einer der ersten Märkte dieser Art in Deutschland; und um seine Regale mit Ware zu füllen, fahren beide im VW-Bus zu den Bauern der Umgebung, überzeugen sie davon, Obst und Gemüse in Bioqualität anzubauen.
Die Anfänge im Laden sind bescheiden, aber Jennifer kann sich noch gut an sie erinnern. Sie hat keine kaufmännische Ausbildung, Joseph Wilhelm ist Landwirt. „Aber trotzdem haben wir immer Buch geführt. Ich weiß noch, wie an einem Abend ein Zettel in der Kasse lag, auf dem 100 DM Einnahmen standen, daneben lag ein Zettel, dass Joseph einem Bauern 80 DM bezahlt hat. Aber von Steuern oder so hatten wir keine Ahnung." Am Anfang müssen sie das auch nicht. Es gibt immer wieder Menschen, die bei ihnen leben und im Gegenzug im Garten oder Laden helfen, von Angestellten spricht dabei niemand.
Was klingt, wie das schöne Leben auf dem Lande, ist harte Arbeit. „Hippies waren wir nicht, dafür waren wir zu fleißig", sagt Jennifer Vermeulen. Das Bauernhaus, in dem beide leben, ist nicht besonders luxuriös, „da gab es ein Plumpsklo, nicht mehr. Morgens um vier sind wir aufgestanden und erst mal in den Bach hinter dem Haus gesprungen. Bis acht Uhr morgens haben wir im Garten gearbeitet und geerntet, danach sind wir in den Laden gefahren. Eine Trennung zwischen Freizeit und Arbeit gab es nicht." Und zwischen Freizeit, Arbeit und Kindern auch nicht: die beiden bekommen vier Kinder.
Als Pioniere auf dem Biomarkt müssen sie sich keine Sorge um den Absatz ihrer Produkte machen. „Jeder Bioladen war froh, wenn er beliefert wurde und es neue Produkte gab", erzählt Jennifer Vermeulen. Immer öfter geht Joseph Wilhelm im VW-Bus auf Verkaufstour durch Deutschland. Rapunzel-Produkte haben sich einen Namen gemacht, Läden in München, Stuttgart, Dortmund, Hamburg und Berlin werden beliefert. „Das gab immer ein großes Hallo, wenn Joseph in seinem VW-Bus vorgefahren ist: Rapunzel kommt!, hieß es dann immer." Im Museum liegt noch eine Rechnung aus dieser Zeit: die Rechnung Nummer 36 vom 29. Januar 1979 an „Peace Food Berlin". 30 Kilogramm Mischmus zu 9 Mark 60 das Kilogramm stehen darauf, dazu noch 24 Flaschen Erdbeersaft und andere Waren. Insgesamt 2.647,72 DM.
Von seinen Touren bringt Joseph Wilhelm jedes Mal neue Ideen mit. Das Geschäft mit den ersten eigenen Produkten läuft gut. Doch die Nachfrage wird größer. „Als wir das gemerkt haben", sagt Jennifer Vermeulen, „hat der Joseph etwas gemacht, das war einfach genial..." Kurz hält sie inne und schüttelt den Kopf: „Ja, er ist einfach losgefahren. Mit einem Koffer ist er in die Türkei, um dort Bauern zu fragen, ob sie für ihn Bio-Feigen anbauen würden." Eine abenteuerliche Vorstellung. „Aber das war eben schon immer unsere Arbeitsweise: wenig reden und viel machen." Trotzdem staunt Jennifer Vermeulen noch immer. Und es ist schön, dass sie das kann: Denn eine Garantie für den Erfolg von Rapunzel hat es nie gegeben. Nur „ein Vertrauen in uns, ein fester Glaube an die Zukunft", sagt sie.
Kurze Zeit später importiert Rapunzel Bio-Feigen aus der Türkei, später auch Haselnüsse, Mandeln und Sultaninen. Der Mut der beiden Unternehmer wird belohnt. Immer weiter spricht sich die Marke Rapunzel herum. Doch der Erfolg hat auch Schattenseiten: Der LKW-Verkehr stört die Bio-Idylle im ländlichen Kimratshofen. Die 35 Quadratmeter Ladenfläche in Augsburg reichen schon lange nicht mehr, und das angemietete Lager in Kempten platzt aus allen Nähten. Es ist im Jahr 1984, als Freunde von einem leer stehenden Milchwerk in der Nähe von Memmingen erzählen. Legau heißt der Ort im Allgäu, immerhin gibt es eine Autobahnanbindung. Jennifer Vermeulen erinnert sich noch gut an die Zeit, als sie die Entscheidung treffen mussten. „Zum ersten Mal war da ein Gefühl von Risiko, zum ersten Mal dachte ich: Jetzt gibt es kein Zurück mehr." Doch die Angst weicht dem Vertrauen in sich selbst. Die Bank gewährt einen Kredit über 500.000 DM und Rapunzel zieht von der Augsburger Innenstadt ins Allgäu.
Ab nun wird alles professioneller. Jennifer reibt die Haselnüsse für das Nussmus nicht mehr von Hand, die Produktionsabläufe werden maschinell. Die Produktpalette erweitert sich, der Import wird intensiviert. Zum ersten Mal stellt Rapunzel Menschen entsprechend ihrer Qualifikation ein, und nicht mehr deshalb, weil sie sympathisch sind. Die Firma braucht jetzt Abteilungsleiter, Buchhalter und Controller. Die ersten Konkurrenten erklimmen den Markt – Anbieter, die gemerkt haben, dass mit Bio viel Geld zu verdienen ist. Das Angebot diversifiziert sich. Joseph Wilhelm und Jennifer Vermeulen reagieren und streichen einige Produkte aus ihrer Importliste. „Wenn wir gemerkt haben, dass jemand Honig oder Tee in einer guten Qualität herstellt, dann haben wir dieses Produkt eben nicht weiter importiert. Irgendwann haben wir uns gedacht: Dann machen wir eben, was wir am besten können: Trockenfrüchte und Nussmuse." Noch heute sind das die Produkte, die das Unternehmen als sein Kernsegment beschreibt.
Heute sind es über 400 Artikel, die das Etikett von Rapunzel tragen: süße und würzige Brotaufstriche, Teigwaren und Tomatensaucen, Antipasti, Süßungsmittel und Snacks, Getränkepulver und Wein. Man findet sie in über 2.000 Naturkostläden und Reformhäusern, in Deutschland und der restlichen Welt. Die größten Abnehmer befinden sich in Italien, Frankreich, Island, den USA und Neuseeland. Für die Herstellung der Produkte bezieht Rapunzel Biorohstoffe aus über 30 Ländern. Aus dem Importgeschäft mit der Türkei ist mittlerweile ein eigenes Projekt geworden: Die Rapunzel Organik Tarim mit Sitz in Izmir. 450 Bio-Bauern produzieren heute für die Tochterfirma, ein ganzes Dorf am Ufer des Marmara Gölu Sees hat auf ökologisch-dynamische Landwirtschaft umgestellt. Dazu arbeiten noch sechs Argraringenieure in Izmir. Aus allen anderen Kooperationen haben sich die Hand-in-Hand-Projekte entwickelt. In ihnen bündelt sich alles, was Jennifer Vermeulen und Joseph Wilhelm immer wichtig war: Respekt vor den Geschäftspartnern und Ware in guter Qualität. Sie verhandeln direkt mit den Bauern, die in Sri Lanka, Brasilien, Costa Rica oder Tansania für Rapunzel anbauen. Die Bauern können dadurch langfristig planen und sind unabhängig von Weltmarktpreisen. Davon profitieren nicht nur die Bauern, sondern auch ganze Dörfer.
Entstanden sind die Hand-in-Hand-Projekte aus einer Produktidee. „Schokolade ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir immer wieder etwas neues ausprobiert haben", sagt Jennifer Vermeulen. „Wenn wir niemanden kannten, der für uns einen Rohstoff angebaut hat, dann haben wir uns eben einen gesucht." Mitte der achtziger Jahre macht sich Joseph Wilhelm also sich erneut auf Dienstreise. Doch dieses Mal geht es nicht in die Türkei oder nach Italien – um Schokolade herzustellen braucht es Kakaobohnen. In Bolivien fragt sich der Unternehmer durch, bis er bei einer Kooperative angekommen ist, die Kakaobohnen anbaut und bereit ist, mit einem deutschen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Als sie schließlich alle Schokoladen-Rohstoffe beisammen haben, finden sie eine Schweizer Firma, die konventionelle Schokolade herstellt. Der Chef der Firma zögert nicht lange und bald ist die erste Bio-Schokolade Deutschlands auf dem Markt. „Im Nachhinein ist dieser Firma das hoch anzurechnen, dass sie sich auf uns eingelassen hat", sagt Jennifer Vermeulen, und es ist ein schöner Satz, den sie da sagt. Denn sie hätte es auch so formulieren können: „Was würde sich die Firma heute ärgern, wenn die unser Angebot damals ausgeschlagen hätten." Es ist diese Bescheidenheit, die Jennifer Vermeulen auszeichnet. Und die sie die hohe Belastung einer Firmengründerin und Mutter über die vielen Jahre hat ertragen lassen.
Es ist das Jahr 1987, als sich das Paar schließlich so weit auseinander gelebt hat, dass die Ehe daran zerbricht. Von nun an gehen sie getrennte Wege: Jennifer Vermeulen kümmert sich um die Kinder, Joseph Wilhelm weiter um die Firma. Erst heute im Rückblick versteht Jennifer Vermeulen, dass sie sich damals zu wenig Zeit für sich und für die Beziehung genommen hat. „Die Firma hatte immer Priorität und schluckte alle Energien." Als ihr Sohn Sebastian tödlich verunglückt, zieht sie sich ganz aus der Firma zurück.
Doch lange hält Jennifer Vermeulen es nicht ohne Rapunzel aus. Sobald die Kinder nicht mehr rund um die Uhr betreut werden müssen, kehrt sie zurück und arbeitet in der Exportabteilung. Inzwischen ist Rapunzel eine Aktiengesellschaft geworden: Es war der Wunsch vieler Kunden und Mitarbeiter, sich an der Firma zu beteiligen, doch im Vordergrund steht der Ausbau des Unternehmens. Dafür braucht es Kapital. Es fehlen moderne Maschinen und größere Lagerräume.
Seit der AG-Gründung 1990 hat das Unternehmen seinen Umsatz kontinuierlich gesteigert. Aus 18.210.000 Euro Umsatz im Jahr 1990 sind 74.477.000 Euro im Jahr 2005 geworden, das ist mehr als das Vierfache. Im Vergleich zu 2004 sind die Umsätze wieder um 12,50 Prozent gestiegen. Seit den siebziger Jahren wächst der Markt für Lebensmittel aus ökologischem Anbau, spätestens die Rinderseuche BSE hat das Bewusstsein der Verbraucher in Europa radikal verändert. Als Reaktion auf die vermehrten Fragen der Verbraucher nach Herkunft und Qualität von Lebensmitteln, entstehen die ersten Biosupermarktketten. Die kleinen Naturkostläden existieren weiter, schon lange haben sie das Image von „spinnerten Ökoinseln" abgelegt. Im vergangenen Jahr hat der Run auf Bioprodukte dem Naturkostfachhandel 3,5 Milliarden Euro Umsatz beschert, die Umsatzrendite ist mit vier bis sechs Prozent deutlich verlockender als die im konventionellen Lebensmittel-Einzelhandel, der mit lediglich ein bis zwei Prozent auskommen muss.
In der Rapunzel-Abfüllanlage für Nussmus sieht man den Boom der Biobranche vorbeirauschen. Hier werden 20 Tonnen Nussmus pro Tag abgefüllt, im Durchlaufkühler drehen 3.600 Gläser pro Stunde ihre Runden. Vom Bioboom profitieren nicht nur Discounter und Supermarktketten, auch die Umsätze in den kleinen Naturkostläden steigen. Aus ihnen sind die Produkte der Firma Rapunzel nicht mehr wegzudenken. Es gehört zu den Erfolgsrezepten von Rapunzel, dass es neben den bewährten Produkten immer neue entwickelt hat. „Beständigkeit liegt nur in der Veränderung", ist der Leitspruch des Unternehmens, der in Marmor gemeißelt auf dem Hauptplatz steht. „Sicher, es hat immer geholfen, dass wir Pioniere waren", sagt Jennifer Vermeulen und schaut Joseph Wilhelm an, „aber du hattest auch immer gute Ideen." Er lacht: „Wenn wir in der Anfangszeit Fehler gemacht haben, dann wurden sie schnell verziehen, der Druck war damals noch nicht so groß."
Dass sie dem Druck weiterhin standhalten und auch heute auf Werte wie Menschlichkeit und Nachhaltigkeit setzen, ist beispielhaft. Und sie sind nicht die einzigen, die damit erfolgreich sind. Gesellschaftliche Werte sind wieder zu einem Wirtschaftsfaktor geworden. Bei Rapunzel in Legau bringen sich die Mitarbeiter mit all ihren Talenten in die Firma ein. Im Empfangsbüro hängen Ölbilder mit afrikanischen Motiven, sie sind von einer Mitarbeiterin. Die Ehefrau eines Angestellten aus der Exportabteilung ist Buchhändlerin, mit den überzähligen Exemplaren hat sie eine kleine Bibliothek neben der Kantine eingerichtet. Im gesamten Bürogebäude stehen Schreibtische aus massivem Holz, „wir hatten erst ein Angebot von einem Büroausstatter eingeholt, doch dann haben wir einfach den Schreiner vor Ort gefragt. Wir bleiben local."
Es ist der Ton, der bei Jennifer Vermeulen den Unterschied macht, seit über dreißig Jahren. Im kleinen Rapunzel-Museum liegt dafür ein schönes Beispiel, es ist ein Brief vom 2. Mai 1983 an die Geschäftskunden. „Unsere Bank hat uns anlässlich unseres abgrundtiefen Kontostandes darauf hingewiesen, dass wir nicht mehr länger die Bank der Naturkostläden spielen können, auch wenn wir es bisher versucht haben. Ab heute können wir nur noch nur noch gegen Bankeinzug liefern. Rapunzlige Grüße." Als im vergangenen Jahr alle Geschäftspartner und Lieferanten zum 30-jährigen Firmenjubiläum nach Legau kamen, war das für Jennifer Vermeulen, als würde eine große Familie zusammen kommen. „Da ist mir selber klar geworden: Mit den meisten Partnern haben wir wirklich einen Lebensabschnitt verbracht. Da steckt schon wirklich etwas dahinter."
Bei Rapunzel ist es die Wirklichkeit, die ein Märchen geworden ist.
Autorin: Iris Hellmuth
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