Nur Kauderwelsch?

Sonderzeichen und Abkürzungen in der Twitter-Kommunikation

06.10.2010, 10:41 von Sarah Janine Flocke

Wer Twitter richtig nutzen will, sollte sich ein wenig mit den gängigen Abkürzungen beschäftigen und öfter mal die Raute-Taste drücken. Twitter-Einsteiger finden sich im Wust des d-FF#-RT@-Kauderwelschs meist zunächst kaum zurecht. Denn um mit 140 Zeichen auszukommen, gibt es auf der Plattform inzwischen mehrere hundert Abkürzungen. 



Viele werden mit dem #-Zeichen versehen und fungieren damit als so genannter Hashtag. Gibt man diesen in die Suchfunktion bei Twitter ein, findet man alle Tweets, die mit dem jeweiligen Hashtag versehen sind. Ziemlich praktisch also, denn so lässt sich eine thematische Suche leicht ausführen. Andersherum geht es genauso: Indem Sie Hashtags verwenden, werden Ihre Tweets zu einem bestimmten Thema von anderen Nutzern wiederum eher gefunden.

Die aus meiner Sicht interessantesten Abkürzungen möchte ich hier kurz erklären.

@Username ist eine besonders wichtige Abkürzung, denn mit ihr sprechen Sie andere Nutzer an. Erst mit @Username in den Tweets kann ein Gespräch zwischen einzelnen Nutzern sinnvoll verfolgt werden. Und wenn Sie selbst wissen möchten, wer mit oder über Sie twittert, klicken Sie einfach auf den Menüpunkt @Username links auf Ihrer Twitter-Startseite. Es erscheint ein Stream mit allen Tweets, in denen Sie erwähnt werden.

d Die unscheinbare Abkürzung „d" gefolgt von einem Leerzeichen hat es in sich. Stellen Sie diese Abkürzung vor Ihren Tweet können Sie einen Nutzer direkt anschreiben. Die Nachricht erreicht den anderen Nutzer als Directmessage und ist für andere Twitterer nicht sichtbar. 

#ff ist ein Hinweis auf den Follow Friday, was Sie vermutlich vor das nächste Rätsel stellt. Diese Abkürzung werden Sie an Freitagen in Ihrem Twitter-Stream entdecken. Und das steckt dahinter: Freitags empfiehlt die Twitter-Gemeinde sich gegenseitig folgenswerte Twitterer. Testen Sie die Tipps der anderen und folgen Sie den Empfehlungen. Folgen Sie selbst jemandem, auf dessen Tweets Sie mehr Aufmerksamkeit richten möchten? Dann verfassen Sie einen Tweet, der ähnlich aussieht wie dieser: @kulturwerkzeug twittert über Social Media Marketing #ff.

RT bedeutet Retweet. Diese Abkürzung fügen die  Nutzer zu ihren Tweets hinzu, wenn sie die Meldung eines anderen Nutzers an die eigenen Follower weiterreichen. So wissen Ihre Follower, woher die Information ursprünglich stammt.

Es dauert sicher eine Weile, bis Sie die Abkürzungen automatisch benutzen, aber schließlich werden Sie sehen, dass sie Ihnen das Twittern deutlich erleichtern und Struktur in den Nachrichtenstrom bringen. 

 

www.flocke-kommunikation.de

 






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15.10.2010, 13:32
Gisela von Löhneysen
Vielen Dank für die wertvollen Infos! Bin bald auch am twittern und kann dann direkt diese Infos super gebrauchen. Viel Erfolg wünsche ich bei allem!

15.10.2010, 12:04
Agnes Hümbs
Vielen Dank für diese Info. Ich twittere schon länger, aber durch alles blicke ich auch noch nicht durch. Das *ff hat mir jetzt mal ordentlich weitergeholfen! Heute ist ja Freitag, und das werde ich gleich mal ausprobieren...


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Erst kamen die Blogs, dann Podcasts und Vodcasts und schließlich gesellten sich mit Xing, Twitter, Facebook und Co. auch noch soziale Netzwerke zu den neuen Anwendungen im Internet, die gemeinsam das Web 2.0 bilden. Das „neue" Web ist zwar auch noch nicht das Netz der unbegrenzten Möglichkeiten, entwickelt sich aber zunehmend zu einer interaktiven und kostengünstigen Spielwiese für alle, die sich und ihre Ideen unkompliziert kommunizieren möchten. Diese Eigenschaften machen PR und Marketing in Social Networks für kleine und mittelständische Unternehmen besonders attraktiv. Wie ein guter Start gelingt, worauf Sie achtgeben sollten und wie Sie die Web-Kommunikation in Ihre klassischen PR-Maßnahmen integrieren, beleuchten wir in unserem Blog. Darüberhinaus wollen wir Online-Marketingmaßnahmen wie elektronische Newsletter und Google-Adwords nicht vergessen und zwischendurch einen Seitenklick in diese Richtung machen.

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