Plötzlich und unerwartet

Alle Beiträge von Mechthild Schroeter-Rupieper



Geschwisterliebe

01.05.2013, 12:26 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Heute Abend war ich zu Besuch bei einer alten wunderbaren Frau, die ich sehr schätze. In ihrer Persönlichkeit, Herzlichkeit und ihrem Engagement in ihrem Ehrenamt. Sie hat die Mitteilung vom Arzt bekommen, sie sei nun austherapiert. mehr

„Vom Spenden kann ich auch nicht leben ...!"

07.04.2013, 18:55 von Mechthild Schroeter-Rupieper

... sagte mir heute Morgen ein Apotheker, als ich ihn um einige Tablettendosen bat. Ich wollte sie allerdings von ihm gespendet haben. mehr

Warum ich nicht?

24.02.2013, 14:01 von Mechthild Schroeter-Rupieper
1 Kommentar

Die Mutter eines dreijährigen Jungen und einer achtjährigen Tochter ruft vor sechs Wochen bei Lavia an. Sie fragt nach Unterstützung für sich, ihren Mann und ihre Kinder. Sie weiß, sie wird sterben, und das in der nächsten Zeit. mehr

"Baschiniz Saolsun"

(Herzliches Beileid)

25.01.2013, 12:38 von Mechthild Schroeter-Rupieper
4 Kommentare

Das ist Türkisch und wird ganz anders geschrieben. Damit ich es aber aussprechen kann, hat es mir meine Freundin Melek in der Lautschrift aufgeschrieben. Dafür bin ich ihr sehr dankbar, ich weiß, warum ich sie für so etwas und mehr sehr mag. mehr

Eine Schweigeminute für den Großvater

19.12.2012, 10:28 von Mechthild Schroeter-Rupieper
1 Kommentar

Im Rückblick auf das Jahr 2012 fällt mir eine Generationen-Geschichte aus dem Sommer ein. Nein, ein Tannenbaum kommt in diesem Dezember-Blog nicht vor, dafür aber vieles, was dieser Familie beim Weihnachtsfest die Lust auf's Miteinander Feiern trotz des Vermissen des Großvaters nicht nehmen wird. mehr

Könnte es Ihre Familie ... oder die Ihrer Kinder sein?

Warum der Förderverein Trauerbegleitung so wichtig ist

29.11.2012, 21:01 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Vor einiger Zeit stand eine junge Frau bei uns um 17 Uhr in der Praxis. Ihr Mann hatte vor einer Woche einen Verkehrsunfall, nun lag auf der Intensivstation und sie hatte vor einigen Stunden die überraschende Nachricht dort erhalten: „Ihr Mann ist hirntot." Die Kinder dieser Familie waren 13, 7 und 4 Jahre alt. „Wie sage ich das meinen Kindern!?" fragte sie verzweifelt. mehr

"Warum stirbt man denn meistens?"

Gespräche in der Grundschule

16.11.2012, 11:29 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Mit meiner Kollegin Helene Löring war ich in einer Grundschule. Die Mutter eines Schülers war gestorben. Die 9-jährige Lisa fragt: "Und, das was mit Leon, mit seiner Mama passiert ist, dass sie tot ist, das kann doch meinen Eltern nicht passieren ...?" mehr

Wer frei von Schuld ist ...

16.08.2012, 12:48 von Mechthild Schroeter-Rupieper

In einer Familie verunglückt ein Kind. Wie können Eltern weiterleben mit dem Verlust? Mit dem Gefühl der Schuld? Mit den Reaktionen der Umwelt, mit Vorwürfen?
Erfahrungen aus der Trauerbegleitung mit einer Familie in Gelsenkirchen. Und Fragen an die eigene Geschichte und Verantwortung für Kinder. mehr

Buch: Niemals geht man so ganz

02.08.2012, 18:05 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Im September 2012 erscheint das Buch „Niemals geht man so ganz. Ein Erinnerungsbuch" im Patmos Verlag. „Niemals geht man so ganz, irgendwas von dir bleibt hier...", sang Trude Herr. Und alle, die um einen Menschen trauern, wissen, wie wahr das ist. Es bleiben Erinnerungen an den geteilten Alltag und gemeinsame Erlebnisse und Träume. Diese guten Erinnerungen wie einen Schatz zu bewahren, hilft in der Zeit der Trauer und gibt Kraft zum Leben. mehr

Der Beruf der Familientrauerbegleiterin

oder: Wofür bekommt sie Geld?

25.06.2012, 10:58 von Mechthild Schroeter-Rupieper
5 Kommentare

Letzte Tage hatte ich auf meinem Anrufbeantworter die Nachricht einer städtischen Grundschullehrerin aus Gelsenkirchen. Sie fühlte sich belästigt, weil sie in der Schule den Newsletter von Lavia Trauerbegleitung erhalten hatte. Sie schnaubte in den Hörer: "... und Sie bereichern sich am Leid der Trauernden! Da stirbt jemand und Sie nehmen den Angehörigen noch Geld dafür ab! Und Sie werben für den Förderverein und profitieren von Spendengeldern!"  mehr

Luis

17.05.2012, 19:23 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Die Arbeit in der Familientrauerbegleiter-Praxis macht Spaß, weil wir dort nur mit motivierten Leuten zusammen kommen. Jugendliche lassen sich nicht gegen den Willen zur Trauerbegleitung schleppen und gegen ihren Willen kann man auch nix oder wenig in der Trauerarbeit erreichen. Mit eigenem Willen kann man viel erreichen. 
Wie Luis*.

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Egal, wohin der Flug geht

22.03.2012, 23:24 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Nach schlimmen Unglücken, wie jetzt dem Busunglück in der Schweiz, bei flugzeug- oder Schiffsunglücken, steigt die Angst der Menschen, so unterwegs zu sein. Mechthild Schroeter-Rupieper hat Mütter erlebt, die ihre Kinder gehen lassen. Auf Reisen und auch in den Tod. mehr

"... und von Huub Stevens, weil von dem ja auch Papa und Mama gestorben sind"

Wie Fußball beim Reden über Trauer hilft

04.02.2012, 10:24 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

In die Trauergruppen von Mechthild Schroeter-Rupieper kommen immer mal wieder prominente Menschen, die mit den Kindern und Jugendlichen über den Tod und die Trauer sprechen. Dass diese Gespräche mit den Fußballern vom FC Schalke 04 auch Kindern helfen können, die nicht dabei waren, das war der Trauerbegleiterin gar nicht bewusst. In einem Gespräch mit zwei östereichischen Jungs, deren Papa gestorben ist, hat sie es erlebt. mehr

Weihnachten ohne dich

21.12.2011, 17:31 von Mechthild Schroeter-Rupieper
3 Kommentare

Es ist nicht einfach, Weihnachten zu feiern, wenn jemand fehlt. Mechthild Schroeter-Rupieper lädt in Gelsenkirchen einmal im Jahr zu dem Gottesdienst "Weihnachten ohne dich" ein. In Gesprächen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geht es um Erinnerungen und Rituale, um Trauer und Freude. mehr

Die Gedenkfeiern zur Loveparade

... können das eigene Leben verändern

14.07.2011, 21:47 von Mechthild Schroeter-Rupieper

In den letzten Tagen lese ich bei Facebook & Co. immer wieder Einladungen zu einer Gedenkfeier für die Opfer der Loveparade am 24. Juli. Es gibt aber meines Erachtens viele Aspekte, die man dabei beleuchten sollte. mehr

Tränen können auch cool sein

Manuel Neuer zu Besuch bei den Kinder- und Jugendtrauergruppen

01.07.2011, 09:47 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Diesem Tag haben die Kinder und Jugendlichen schon lange entgegen gefiebert. Sie durften niemandem verraten, wer an diesem 12. Mai im Garten am Weidekamp zu Gast sein wird - und sie haben dicht gehalten, denn schließlich wollten sie ihn allein für sich haben. mehr

Mit Kindern über das Sterben reden

oder: Wie sonderbar die Ruhe nach einem Tod sein kann

16.06.2011, 21:53 von Mechthild Schroeter-Rupieper
3 Kommentare

Vor einigen Wochen lernte ich eine Familien kennen, in der die Mutter am Vortag verstorben war. Zwei Jahre lang war sie an Krebs erkrankt gewesen, mit ihren Kindern, einem neunjährigen Jungen und einem siebenjährigen Mädchen hatten sie und ihr Mann darüber nie gesprochen. mehr

Beileidsgrüße im Ruhrgebiet

08.04.2011, 09:36 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

„Herzlich Beileid!" Mit dieser ritualisierten Formel möchte man einem trauernden Menschen sein Mitgefühl zeigen. Viele Menschen meiden diese Worte, weil sie unserem heutigen Wortschatz nicht mehr entsprechen. Anderen wiederum gefällt diese Wort „Herzlich" nicht in der Kombination mit dem Tod.
Dennoch empfinde ich diese Worte, die Formel, dieses Ritual als sehr hilfreich, wenn es mir in einer Trauersituation die Sprache verschlägt. Dann bin ich froh, auf diese Worte zurückgreifen zu dürfen, ohne mir große Gedanken um Formulierungen zu machen. mehr

Natürlich! Liebevoll pflegen ...

Angehörige kranker Menschen dürfen auch Angst haben

25.03.2011, 11:03 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Angehörige von kranken Menschen werden oft in der Rolle der Helfer, Mitfühler, Pfleger gesehen. Dass aber auch bei vielen Angehörigen der Gedanke auf einmal da ist: „Um Gottes Willen! Soll das jetzt mein Leben sein? Aber ... natürlich ... ich werde alles für ihn, für sie tun. Liebevoll pflegen ..." mehr

Sorge um das Vergessen

Ein Gespräch in der Kindertrauergruppe

03.03.2011, 22:47 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Ich sitze mit zwei achtjährigen Mädchen zusammen. Frage Paula, wie ihr Geburtstag war, was sie geschenkt bekommen hat, wer alles da war. Paula erzählt und schließt mit den Worten: "Und weißt du, es war so schön, dass ich den Papa fast vergessen hätte ..." Paulas Papa ist vor einem halben Jahr an Krebs gestorben. mehr

Eine Erinnerung an Heiligabend

28.12.2010, 09:38 von Mechthild Schroeter-Rupieper

In der Weihnachtszeit erscheint vielen Menschen der Tod eines geliebten Menschen besonders schmerzhaft. Dass die Erinnerung auch schön sein kann, das können wir von Kindern lernen, sie "rechnen" anders. mehr

Für Moritz

Zweifel an Gott und ein Brief an eine Ordensfrau

09.12.2010, 23:24 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Moritz' Mama ist in der Vorweihnachtszeit gestorben. Moritz zweifelt an Gott, am Himmel, an der Gerechtigkeit. Moritz ist sieben Jahre alt, als seine Mutter an Krebs stirbt. Immer häufiger konfrontiert er seinen Vater, die Großeltern, die Religionslehrerin mit seinen Zweifel an Gott. mehr

Halloween, Allerheiligen, Allerseelen und Totensonntag schon in Sicht

Warum sollte es auf dem Friedhof nicht schön sein?

02.11.2010, 11:18 von Mechthild Schroeter-Rupieper
1 Kommentar

Ein Besuch auf dem Friedhof - zu traurig für Kinder? Eine Beerdigung - muss Kindern das erspart werden? Wer sich zu Halloween mit Vampir- und Monstermasken auf den Weg macht, sollte vor dem Tod im Leben nicht zurückschrecken müssen. Der November bietet schöne Anlässe. mehr

Warum denn nicht? ... die hatten sich doch beide gern

24.09.2010, 15:56 von Mechthild Schroeter-Rupieper
3 Kommentare

Ich hatte heute Kindertrauergruppe. Das heißt, es treffen sich Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren bei mir, von denen Vater, Mutter und von einem Mädchen der Bruder gestorben ist.  mehr

Wer bestimmt eigentlich, was normal ist?

Trauern und (neu) lieben

26.08.2010, 13:48 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Heute Nachmittag fuhr ein Auto vor mir her. Auf der Heckklappe war ein Satz auf einem Aufkleber der Lebenshilfe zu lesen: „Es ist normal, verschieden zu sein." Eine Aussage, die sofort mein „Genau!" als Bestätigung  folgen ließ. Weil es stimmt! Auch in der Trauer.  mehr

Pfützenspringen

Fröhlichkeit erleben - auch in der Trauer

04.07.2010, 15:48 von Mechthild Schroeter-Rupieper
3 Kommentare

Kinder haben das Talent, traurig zu sein, wenn sie Trauer verspüren und können auch in Trauerzeiten Fröhlichkeit leben, wenn es einen guten Anlass dafür gibt. Das hält Kinder psychisch gesünder - anders als viele Erwachsene, die Trauer erleben. mehr

Glück gehabt? Pech gehabt? Glück gehabt!

27.05.2010, 09:01 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Die Garantie eines langen Lebens hat keiner in die Hand versprochen bekommen. Dass das Leben jederzeit zuende sein kann, muss uns nicht in jeder Minute bewusst sein, aber hin und wieder daran zu denken, hilft achtsam zu sein - und vorausschauend. mehr

Trauernden Familien helfen

Sie sind als Unterstützerinnen gefragt

06.05.2010, 10:12 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Die Trauer über den Tod eines Kindes oder eines Elternteils belastet viele Familien. Und viele unter ihnen können sich eine Begleitung in dieser Zeit nicht leisten. Öffentliche Unterstützung gibt es für dieses "Vergnügen" nicht. Aber einen Förderverein. mehr

Das steht aber nicht im Lehrplan!

Warum Trauer auch in die Schule gehört

16.04.2010, 16:37 von Mechthild Schroeter-Rupieper
3 Kommentare

Ein Sozialarbeiter meldet sich. Es gibt einen Jugendlichen aus dem Kosovo, dessen Vater vor einem Jahr plötzlich und unerwartet gestorben ist. Der Junge ist jetzt 13 Jahre alt, hat noch zwei jüngere Geschwister. Der Junge reagiert Wochen nach dem Tod erst mit Zurückgezogenheit in seinem sozialen Umfeld, dann schwänzt er immer häufiger die Schule. Nach und nach hat er immer häufiger Wutausbrüche zu Hause. mehr

Auszeiten - Glückszeiten

Legen Sie sich einen Glücks-Vorrat für harte Zeiten an

28.03.2010, 17:32 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Eine natürliche Begabung von Kindern ist es, Trauer und Freude nebeneinander zu leben. Sie nehmen auch in schweren Zeiten wahr, dass es Dinge gibt, die dennoch Spaß machen. Dadurch nehmen sie sich ungefragt eigene Auszeiten. Das hilft, extreme Krisenzeiten psychisch gesund zu überleben. Viele Erwachsene haben das oft verlernt. Nicht nur in Trauerzeiten, auch im Alltag, wenn Arbeit, Familie, Stress etc. drohen, einen immer mehr - ganz und gar? - einzuvernehmen. mehr

Redet doch einfach darüber!

Trauer macht oft Angst. Miteinander reden hilft. Dafür müssen Helfer da sein

26.03.2010, 17:29 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Ein Vater ruft mich an. Seine Frau liegt zurzeit im Krankenhaus, ist sterbenskrank. Er lebt zu Hause mit der neunjährigen Tochter Luise und dem siebenjährigen Lasse. „Wann soll ich ihnen sagen, dass Mama stirbt?", ist seine Frage. mehr

„Mutter, nun wein doch nicht. Und zieh' mal was anderes an!"

Trauernde aushalten lernen

03.03.2010, 18:11 von Mechthild Schroeter-Rupieper
3 Kommentare

Manchmal verschlägt es einem die Stimme oder den Appetit. Manchmal kann die Kleidung nur noch schwarz sein und die Tränen fließen immerzu. "Ich weiß, ich soll nicht mehr so viel weinen", sagt die alte Frau in der Trauer um ihren Mann. Das finden auch die Kinder. Aber Trauer braucht einen Ausdruck. "Achten Sie darauf, immer genügend Taschentücher dabei zu haben." mehr

Ich kann ohne dich nicht leben!?

Gedanken zum Valentinstag

15.02.2010, 20:29 von Mechthild Schroeter-Rupieper
3 Kommentare

Gestern Morgen waren wir im Gottesdienst. Der Priester sprach über den Valentinstag. Den Tag für die Verliebten. Der Tag, an dem man sich zu seiner Liebe bekennt. Der Tag, an dem manche sagen: „Du bist mein Leben!" oder: „Ohne dich kann ich nicht leben." mehr

Tränen

Warum es ein Glück ist, wegen der Tränen kein Medikament zu bekommen

20.01.2010, 21:35 von Mechthild Schroeter-Rupieper
1 Kommentar

Das Thema „Tränen" sollte eigentlich die Einführung zu meinem ersten Blog sein. Nun ist es mir heute einen Beitrag wert, da Tränen in meiner Arbeit immer aktuell - und manchmal noch aktueller sind. mehr

Trauerbegleitung braucht Unterstützung

15.12.2009, 21:41 von Mechthild Schroeter-Rupieper

"Mein Papa ist tot", schreit das Kind und weint mit seiner Mutter, die Hilfe sucht, um mit den Kindern zu sprechen. Ein 15-Jähriger, dessen Vater sich das Leben genommen hat, ist suizidgefährdet, die Trauerbegleiterin spricht mit der Mutter, organisiert akute Hilfe. Eine alte Frau ruft an, die in der Trauer um ihren Mann Angst hat, verrückt zu werden. Trauerbegleitung ist lebens-wichtig. Und doch können viele Menschen eine Begleitung nicht bezahlen. Der Förderverein Trauerbegleitung e.V. kann und will hier helfen. Aber auch er braucht mehr Öffentlichkeit und mehr Unterstützung. mehr

Ein Raum voller Düfte

Trauerbegleitung einer Verkäuferin

14.11.2009, 17:31 von Mechthild Schroeter-Rupieper
4 Kommentare

In der Trauerbegleitung geht es um um das Erinnern und die Gegenwart. Manchmal gelingt das auch in einer Parfümerie. Mit einer aufmerksamen Verkäuferin. Und einem 13-jährigen Mädchen, das plötzlich weiß, was es zum Trauern über ihren Vater braucht. mehr

Himmel und Alltag

Zu Besuch im Bestattungsunternehmen InMemoriam

14.11.2009, 16:28 von Mechthild Schroeter-Rupieper
1 Kommentar

Den Tod ins Leben holen. Das ist für viele ein beunruhigender Gedanke. Mechthild Schroeter-Rupiper geht mit Weiterbildungsgruppen auch zu Bestattern. Bei InMemoriam in Aachen fand sie das, was sie suchte: Himmel und Alltag.  mehr

Die letzte Ehre

Wie öffentlich darf der Tod sein?

27.10.2009, 21:24 von Mechthild Schroeter-Rupieper
5 Kommentare

Mitten in Assisi, am hellichten Tag. Vier Männer tragen einen Sarg, zwei Frauen folgen. Der Tod im Leben. Urlaubsgedanken über den Umgang mit dem Tod und eine Demonstration. mehr

Ich mach' das wie mein Vater. Ich mach' das mit mir aus!

Männer trauern anders - Frauen auch

07.10.2009, 10:11 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Eine junge Frau ist gestorben. Eine Tochter, eine Schwester. In der Familie steht die Zeit still. Die Mutter weint und stellt Kerzen auf. Der Vater will allein sein, geht mit dem Hund zum Friedhof. Der Bruder sagt: "Ich mach das wie mein Vater. Ich mach das mit mir aus." mehr

"Unsere Mama muss sterben"

Warum es gut ist, wenn Kinder wissen wie das Sterben geht

18.09.2009, 16:08 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Die Trauerbegleiterin wird gerufen, weil die Mutter in einer Familie im Sterben liegt. Der Vater fragt sich, ob bei den Kindern ankommt, was passiert. Kinder wissen oft sehr wenig darüber, wie das mit dem Sterben ist. Dabei kann ihre Angst kleiner werden, wenn über das Sterben gesprochen wird. mehr




Plötzlich und unerwartet ... So sind Abschiede auch dann, wenn sie sich lange ankündigen. Plötzlich und unerwartet ... stellen sich Gefühle ein, die wir so nicht kannten. Plötzlich und unerwartet ... kommt ein tröstendes Wort, eine helfende Hand. Wie ist das mit dem Trauern? Wie mit dem Weiterleben, wenn Menschen gegangen sind - mit dem Tod oder einer schmerzhaften Trennung. Mechthild Schroeter-Rupieper ist Trauerbegleiterin. In ihrem Blog schreibt die Freiberuflerin von ihrer Arbeit, vom Trauern, vom Sterben, vom Trösten. Wann immer sie von Menschen erzählt, die sie begleitet hat, sind diese mit der Veröffentlichung einverstanden. Ihre Namen wurden geändert.

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