Plötzlich und unerwartet

Alle Beiträge von Mechthild Schroeter-Rupieper



Wer bestimmt eigentlich, was normal ist?

Trauern und (neu) lieben

26.08.2010, 13:48 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Heute Nachmittag fuhr ein Auto vor mir her. Auf der Heckklappe war ein Satz auf einem Aufkleber der Lebenshilfe zu lesen: „Es ist normal, verschieden zu sein." Eine Aussage, die sofort mein „Genau!" als Bestätigung  folgen ließ. Weil es stimmt! Auch in der Trauer.  mehr

Pfützenspringen

Fröhlichkeit erleben - auch in der Trauer

04.07.2010, 15:48 von Mechthild Schroeter-Rupieper
3 Kommentare

Kinder haben das Talent, traurig zu sein, wenn sie Trauer verspüren und können auch in Trauerzeiten Fröhlichkeit leben, wenn es einen guten Anlass dafür gibt. Das hält Kinder psychisch gesünder - anders als viele Erwachsene, die Trauer erleben. mehr

Glück gehabt? Pech gehabt? Glück gehabt!

27.05.2010, 09:01 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Die Garantie eines langen Lebens hat keiner in die Hand versprochen bekommen. Dass das Leben jederzeit zuende sein kann, muss uns nicht in jeder Minute bewusst sein, aber hin und wieder daran zu denken, hilft achtsam zu sein - und vorausschauend. mehr

Trauernden Familien helfen

Sie sind als Unterstützerinnen gefragt

06.05.2010, 10:12 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Die Trauer über den Tod eines Kindes oder eines Elternteils belastet viele Familien. Und viele unter ihnen können sich eine Begleitung in dieser Zeit nicht leisten. Öffentliche Unterstützung gibt es für dieses "Vergnügen" nicht. Aber einen Förderverein. mehr

Das steht aber nicht im Lehrplan!

Warum Trauer auch in die Schule gehört

16.04.2010, 16:37 von Mechthild Schroeter-Rupieper
3 Kommentare

Ein Sozialarbeiter meldet sich. Es gibt einen Jugendlichen aus dem Kosovo, dessen Vater vor einem Jahr plötzlich und unerwartet gestorben ist. Der Junge ist jetzt 13 Jahre alt, hat noch zwei jüngere Geschwister. Der Junge reagiert Wochen nach dem Tod erst mit Zurückgezogenheit in seinem sozialen Umfeld, dann schwänzt er immer häufiger die Schule. Nach und nach hat er immer häufiger Wutausbrüche zu Hause. mehr

Auszeiten - Glückszeiten

Legen Sie sich einen Glücks-Vorrat für harte Zeiten an

28.03.2010, 17:32 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Eine natürliche Begabung von Kindern ist es, Trauer und Freude nebeneinander zu leben. Sie nehmen auch in schweren Zeiten wahr, dass es Dinge gibt, die dennoch Spaß machen. Dadurch nehmen sie sich ungefragt eigene Auszeiten. Das hilft, extreme Krisenzeiten psychisch gesund zu überleben. Viele Erwachsene haben das oft verlernt. Nicht nur in Trauerzeiten, auch im Alltag, wenn Arbeit, Familie, Stress etc. drohen, einen immer mehr - ganz und gar? - einzuvernehmen. mehr

Redet doch einfach darüber!

Trauer macht oft Angst. Miteinander reden hilft. Dafür müssen Helfer da sein

26.03.2010, 17:29 von Mechthild Schroeter-Rupieper

Ein Vater ruft mich an. Seine Frau liegt zurzeit im Krankenhaus, ist sterbenskrank. Er lebt zu Hause mit der neunjährigen Tochter Luise und dem siebenjährigen Lasse. „Wann soll ich ihnen sagen, dass Mama stirbt?", ist seine Frage. mehr

„Mutter, nun wein doch nicht. Und zieh' mal was anderes an!"

Trauernde aushalten lernen

03.03.2010, 18:11 von Mechthild Schroeter-Rupieper
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Manchmal verschlägt es einem die Stimme oder den Appetit. Manchmal kann die Kleidung nur noch schwarz sein und die Tränen fließen immerzu. "Ich weiß, ich soll nicht mehr so viel weinen", sagt die alte Frau in der Trauer um ihren Mann. Das finden auch die Kinder. Aber Trauer braucht einen Ausdruck. "Achten Sie darauf, immer genügend Taschentücher dabei zu haben." mehr

Ich kann ohne dich nicht leben!?

Gedanken zum Valentinstag

15.02.2010, 20:29 von Mechthild Schroeter-Rupieper
3 Kommentare

Gestern Morgen waren wir im Gottesdienst. Der Priester sprach über den Valentinstag. Den Tag für die Verliebten. Der Tag, an dem man sich zu seiner Liebe bekennt. Der Tag, an dem manche sagen: „Du bist mein Leben!" oder: „Ohne dich kann ich nicht leben." mehr

Tränen

Warum es ein Glück ist, wegen der Tränen kein Medikament zu bekommen

20.01.2010, 21:35 von Mechthild Schroeter-Rupieper
1 Kommentar

Das Thema „Tränen" sollte eigentlich die Einführung zu meinem ersten Blog sein. Nun ist es mir heute einen Beitrag wert, da Tränen in meiner Arbeit immer aktuell - und manchmal noch aktueller sind. mehr

Trauerbegleitung braucht Unterstützung

15.12.2009, 21:41 von Mechthild Schroeter-Rupieper

"Mein Papa ist tot", schreit das Kind und weint mit seiner Mutter, die Hilfe sucht, um mit den Kindern zu sprechen. Ein 15-Jähriger, dessen Vater sich das Leben genommen hat, ist suizidgefährdet, die Trauerbegleiterin spricht mit der Mutter, organisiert akute Hilfe. Eine alte Frau ruft an, die in der Trauer um ihren Mann Angst hat, verrückt zu werden. Trauerbegleitung ist lebens-wichtig. Und doch können viele Menschen eine Begleitung nicht bezahlen. Der Förderverein Trauerbegleitung e.V. kann und will hier helfen. Aber auch er braucht mehr Öffentlichkeit und mehr Unterstützung. mehr

Ein Raum voller Düfte

Trauerbegleitung einer Verkäuferin

14.11.2009, 17:31 von Mechthild Schroeter-Rupieper
4 Kommentare

In der Trauerbegleitung geht es um um das Erinnern und die Gegenwart. Manchmal gelingt das auch in einer Parfümerie. Mit einer aufmerksamen Verkäuferin. Und einem 13-jährigen Mädchen, das plötzlich weiß, was es zum Trauern über ihren Vater braucht. mehr

Himmel und Alltag

Zu Besuch im Bestattungsunternehmen InMemoriam

14.11.2009, 16:28 von Mechthild Schroeter-Rupieper
1 Kommentar

Den Tod ins Leben holen. Das ist für viele ein beunruhigender Gedanke. Mechthild Schroeter-Rupiper geht mit Weiterbildungsgruppen auch zu Bestattern. Bei InMemoriam in Aachen fand sie das, was sie suchte: Himmel und Alltag.  mehr

Die letzte Ehre

Wie öffentlich darf der Tod sein?

27.10.2009, 21:24 von Mechthild Schroeter-Rupieper
5 Kommentare

Mitten in Assisi, am hellichten Tag. Vier Männer tragen einen Sarg, zwei Frauen folgen. Der Tod im Leben. Urlaubsgedanken über den Umgang mit dem Tod und eine Demonstration. mehr

Ich mach' das wie mein Vater. Ich mach' das mit mir aus!

Männer trauern anders - Frauen auch

07.10.2009, 10:11 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Eine junge Frau ist gestorben. Eine Tochter, eine Schwester. In der Familie steht die Zeit still. Die Mutter weint und stellt Kerzen auf. Der Vater will allein sein, geht mit dem Hund zum Friedhof. Der Bruder sagt: "Ich mach das wie mein Vater. Ich mach das mit mir aus." mehr

"Unsere Mama muss sterben"

Warum es gut ist, wenn Kinder wissen wie das Sterben geht

18.09.2009, 16:08 von Mechthild Schroeter-Rupieper
2 Kommentare

Die Trauerbegleiterin wird gerufen, weil die Mutter in einer Familie im Sterben liegt. Der Vater fragt sich, ob bei den Kindern ankommt, was passiert. Kinder wissen oft sehr wenig darüber, wie das mit dem Sterben ist. Dabei kann ihre Angst kleiner werden, wenn über das Sterben gesprochen wird. mehr




Plötzlich und unerwartet ... So sind Abschiede auch dann, wenn sie sich lange ankündigen. Plötzlich und unerwartet ... stellen sich Gefühle ein, die wir so nicht kannten. Plötzlich und unerwartet ... kommt ein tröstendes Wort, eine helfende Hand. Wie ist das mit dem Trauern? Wie mit dem Weiterleben, wenn Menschen gegangen sind - mit dem Tod oder einer schmerzhaften Trennung. Mechthild Schroeter-Rupieper ist Trauerbegleiterin. In ihrem Blog schreibt die Freiberuflerin von ihrer Arbeit, vom Trauern, vom Sterben, vom Trösten. Wann immer sie von Menschen erzählt, die sie begleitet hat, sind diese mit der Veröffentlichung einverstanden. Ihre Namen wurden geändert.

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