Plötzlich und unerwartet
Alle Beiträge von Mechthild Schroeter-Rupieper
„Mutter, nun wein doch nicht. Und zieh' mal was anderes an!"
Trauernde aushalten lernen
03.03.2010, 18:11 von Mechthild Schroeter-Rupieper
Manchmal verschlägt es einem die Stimme oder den Appetit. Manchmal kann die Kleidung nur noch schwarz sein und die Tränen fließen immerzu. "Ich weiß, ich soll nicht mehr so viel weinen", sagt die alte Frau in der Trauer um ihren Mann. Das finden auch die Kinder. Aber Trauer braucht einen Ausdruck. "Achten Sie darauf, immer genügend Taschentücher dabei zu haben." mehr
Ich kann ohne dich nicht leben!?
Gedanken zum Valentinstag
15.02.2010, 20:29 von Mechthild Schroeter-Rupieper3 Kommentare

Gestern Morgen waren wir im Gottesdienst. Der Priester sprach über den Valentinstag. Den Tag für die Verliebten. Der Tag, an dem man sich zu seiner Liebe bekennt. Der Tag, an dem manche sagen: „Du bist mein Leben!" oder: „Ohne dich kann ich nicht leben." mehr
Tränen
Warum es ein Glück ist, wegen der Tränen kein Medikament zu bekommen
20.01.2010, 21:35 von Mechthild Schroeter-Rupieper1 Kommentar

Das Thema „Tränen" sollte eigentlich die Einführung zu meinem ersten Blog sein. Nun ist es mir heute einen Beitrag wert, da Tränen in meiner Arbeit immer aktuell - und manchmal noch aktueller sind. mehr
Trauerbegleitung braucht Unterstützung
15.12.2009, 21:41 von Mechthild Schroeter-Rupieper
"Mein Papa ist tot", schreit das Kind und weint mit seiner Mutter, die Hilfe sucht, um mit den Kindern zu sprechen. Ein 15-Jähriger, dessen Vater sich das Leben genommen hat, ist suizidgefährdet, die Trauerbegleiterin spricht mit der Mutter, organisiert akute Hilfe. Eine alte Frau ruft an, die in der Trauer um ihren Mann Angst hat, verrückt zu werden. Trauerbegleitung ist lebens-wichtig. Und doch können viele Menschen eine Begleitung nicht bezahlen. Der Förderverein Trauerbegleitung e.V. kann und will hier helfen. Aber auch er braucht mehr Öffentlichkeit und mehr Unterstützung. mehr
Ein Raum voller Düfte
Trauerbegleitung einer Verkäuferin
14.11.2009, 17:31 von Mechthild Schroeter-Rupieper4 Kommentare

In der Trauerbegleitung geht es um um das Erinnern und die Gegenwart. Manchmal gelingt das auch in einer Parfümerie. Mit einer aufmerksamen Verkäuferin. Und einem 13-jährigen Mädchen, das plötzlich weiß, was es zum Trauern über ihren Vater braucht. mehr
Himmel und Alltag
Zu Besuch im Bestattungsunternehmen InMemoriam
14.11.2009, 16:28 von Mechthild Schroeter-Rupieper1 Kommentar

Den Tod ins Leben holen. Das ist für viele ein beunruhigender Gedanke. Mechthild Schroeter-Rupiper geht mit Weiterbildungsgruppen auch zu Bestattern. Bei InMemoriam in Aachen fand sie das, was sie suchte: Himmel und Alltag. mehr
Die letzte Ehre
Wie öffentlich darf der Tod sein?
27.10.2009, 21:24 von Mechthild Schroeter-Rupieper5 Kommentare

Mitten in Assisi, am hellichten Tag. Vier Männer tragen einen Sarg, zwei Frauen folgen. Der Tod im Leben. Urlaubsgedanken über den Umgang mit dem Tod und eine Demonstration. mehr
Ich mach' das wie mein Vater. Ich mach' das mit mir aus!
Männer trauern anders - Frauen auch
07.10.2009, 10:11 von Mechthild Schroeter-Rupieper2 Kommentare

Eine junge Frau ist gestorben. Eine Tochter, eine Schwester. In der Familie steht die Zeit still. Die Mutter weint und stellt Kerzen auf. Der Vater will allein sein, geht mit dem Hund zum Friedhof. Der Bruder sagt: "Ich mach das wie mein Vater. Ich mach das mit mir aus." mehr
"Unsere Mama muss sterben"
Warum es gut ist, wenn Kinder wissen wie das Sterben geht
18.09.2009, 16:08 von Mechthild Schroeter-Rupieper2 Kommentare

Die Trauerbegleiterin wird gerufen, weil die Mutter in einer Familie im Sterben liegt. Der Vater fragt sich, ob bei den Kindern ankommt, was passiert. Kinder wissen oft sehr wenig darüber, wie das mit dem Sterben ist. Dabei kann ihre Angst kleiner werden, wenn über das Sterben gesprochen wird. mehr




