Sehen und gesehen werden

zum Nutzen von Gründerinnen-Galerien und Co.

18.07.2011, 16:24 von Regina Ahrens

Viele Gründerinnen und Unternehmerinnen nutzen Medien heute nicht mehr nur für „reine“ Werbezwecke oder für den Vertrieb ihrer Produkte. Sie haben erkannt, dass beispielsweise das Internet auch ganz andere Möglichkeiten bietet.



In so genannten Gründerinnen-Galerien, über soziale Netzwerke wie facebook, twitter und Co. oder in eigenen Blogs stellen sie sich und ihr Unternehmen dar, finden sich in „virtuellen Stammtischen“ zusammen oder berichten über ihr „Unternehmerinnen-Dasein“.

Interessant dabei ist, dass all diese Formen des alternativen Selbstmarketings einen positiven Nebeneffekt haben: Idealerweise lernen die jeweiligen Unternehmerinnen Gleichgesinnte kennen, tauschen sich aus, knüpfen neue geschäftliche und private Kontakte. Und manches Mal wird ein virtuelles Treffen im World Wide Web zum realen Treffen, z.B. bei Unternehmerinnenstammtischen oder anderen Veranstaltungen.

Junge Gründerinnen und Unternehmerinnen sollten diesen doppelten Vorteil nutzen!

Deutschlandweites Netzwerken ist über die Gründerinnen-Galerie der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) möglich. Aber es gibt auch regionale Netzwerke – für das Münsterland beispielsweise die Kampagne „… ich bin dabei“, bei der Gründerinnen und Unternehmerinnen kostenlos ihr Profil einstellen können.

 

Dass es auch ohne Internet geht, zeigt ein Unternehmerinnenstadtplan der Stadt Drensteinfurt. Er zeigt – nach Branchen aufgeteilt – wie viele Unternehmerinnen im Stadtgebiet vertreten sind.






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19.07.2011, 20:36
Andrea Blome
Und ganz besonders schön ist natürlich auch der existenzielle-Marktplatz. Eine Galerie mit mehr als 500 Profilen und einer unvergleichlich großen Zahl an Workshop- und Seminarangeboten. Im Terminkalender sind die Angebote aller Marktplatz-Teilnehmerinnen zusammengefasst. Eine beeindruckende Fülle.


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Wie lange muss ich beruflich schon „fest im Sattel“ sitzen, bevor ich mich mit meiner Geschäftsidee selbstständig mache? Gar nicht. Sally Friedrich und Mareike Knue sind davon überzeugt, dass Gründungen während des Studiums oder direkt im Anschluss daran in vielen Lebenssituationen sinnvoll sind. Vielleicht sind Studenten sogar die besseren Unternehmer? Denn wer studiert, ist es meist gewohnt, sich selbst zu organisieren und vor allem zu motivieren. Außerdem: Wer schon im Studium sein eigener Chef ist, sammelt wichtige Berufs- und Lebenserfahrungen und kann nebenbei auf den Kellnerjob verzichten. Aber wie genau wagt man sich an das Thema heran? Welche weiteren Vorteile bringt eine berufliche Selbstständigkeit für Studierende? Hier gibt es Antworten auf diese und andere Fragen.

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