Speed Dating für Gründungsideen

So kommen Studenten und Ideen zusammen

02.07.2012, 15:16 von Mareike Knue

Speed Dating kennt mittlerweile so gut wie jeder – wenn auch nur aus Film-Komödien oder vom Hörensagen. Ich selbst kenne keinen, der mal ernsthaft versucht hat, darüber seine Liebe fürs Leben zu finden. Aber es Fall ist toll, um Small-Talk-Fertigkeiten zu üben – hat mir eine Freundin gesagt, die mal dran teilgenommen hat. Meine Selbsterfahrung steht nämlich noch aus – jedenfalls, was die Liebe angeht.



Teilgenommen habe ich an einem Unternehmer-Speed-Dating – und das war in der Tat ergiebig und lustig: Anders als beim Visitenkartenparty-Netzwerken muss man sich nämlich nicht selbst zu einer Stehtischgruppe stellen und versuchen, sich im Gespräch zu beteiligen sowie irgendwie dann auch noch das eigene Unternehmen zur Sprache zu bringen. Stattdessen ist von vornherein klar, dass jeder zwei Minuten (oder wie lange auch immer die vorgegebene Zeit dauert) sein Unternehmen dem anderen vorstellt – um sich umgekehrt dann dessen Unternehmensinhalt anhört.

Vorteile: keine falsche Scheu, kein langes Drumherumlavieren, Konzentration auf einen Gesprächspartner und die Möglichkeit, mit jedem neuen ein wenig besser zu werden. Das war ein echt spannendes, aber zugleich entspanntes Erlebnis. Und nicht nur Unternehmer daten sich mittlerweile im Speed-Verfahren, auch Schüler mit Ausbildungsbetrieben wegen einer Lehrstelle, Haussuchende und Hausbietende oder Teilnehmer einer Fachmesse.

Warum dann nicht mal ein Speed Dating zwischen Studenten und Gründungsideen? Auf der einen Seite Studenten, die sich eine Selbstständigkeit vorstellen könnten, aber keine Idee haben, auf der anderen Menschen, die Ideen haben, aber sich selbst nicht trauen oder noch Partner mit bestimmten Know-how suchen.

Interessant wäre das allemal – und ergiebig vielleicht auch.






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Wie lange muss ich beruflich schon „fest im Sattel“ sitzen, bevor ich mich mit meiner Geschäftsidee selbstständig mache? Gar nicht. Sally Friedrich und Mareike Knue sind davon überzeugt, dass Gründungen während des Studiums oder direkt im Anschluss daran in vielen Lebenssituationen sinnvoll sind. Vielleicht sind Studenten sogar die besseren Unternehmer? Denn wer studiert, ist es meist gewohnt, sich selbst zu organisieren und vor allem zu motivieren. Außerdem: Wer schon im Studium sein eigener Chef ist, sammelt wichtige Berufs- und Lebenserfahrungen und kann nebenbei auf den Kellnerjob verzichten. Aber wie genau wagt man sich an das Thema heran? Welche weiteren Vorteile bringt eine berufliche Selbstständigkeit für Studierende? Hier gibt es Antworten auf diese und andere Fragen.

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