Schreib dein Buch

Alle Blogbeiträge von Karen Christine Angermayer



Schaf Wilma will First Class fliegen!

Eine tierisch gute Art des Fundraising

23.07.2012, 17:02 von Karen Christine Angermayer

Ich bin Autorin. Autoren sind immer offen fürs Abenteuer und springen am liebsten in Dinge rein, die klingen, als könnten sie nicht funktionieren. Diese Sache hier funktioniert. Ich sage nur: 50 Dollar an einem Abend. Und wenn es mehr wird, wird ein First Class Flug für ein Schaf draus ... mehr

Muss Doris Dörrie das auch oder Welche Überraschungen noch auf uns warten

Die Party des Bücherschreibens (Teil 3)

19.07.2012, 21:34 von Karen Christine Angermayer
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„Und ich sitze hier in meinem Mupfel...". Kennen Sie noch Urmel aus dem Eis? Wenn er unglücklich oder einsam war, nuschelte er diesen Satz vor sich hin. Autoren sind wie Urmels: von Zeit zu Zeit unglücklich, auch einsam, vor allem aber über weite Strecken ganz allein mit ihrem Bildschirm oder Stift und Papier. Dies ist Teil 3 der Party, in der wir weitere kleine Etappensiege feiern, damit das Bücherschreiben neben den vielen, ganz normalen Herausforderungen eine reine Freude ist und bleibt ... mehr

Reinspringen, wenn´s sein muss mit Klamotten!

Die Party des Bücherschreibens geht weiter (Teil 2)

06.03.2012, 10:15 von Karen Christine Angermayer
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Und weiter geht es mit den guten Gründen, warum wir uns beim Buchschreiben ständig selbst feiern können bzw. müssen, denn sonst tut es keiner. Beginnen wir mit einer Pool-Party. Denn gerade der Schreibstart gleicht oft einem Sprung ins kalte Wasser. Wenn´s sein muss, auch mit Klamotten ... mehr

Feiern mit Fencheltee 

Warum Bücherschreiben eine einzige große Party ist (Teil 1)

09.02.2012, 12:04 von Karen Christine Angermayer
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Als mein erstes Buch erschien, war ich gerade frisch am Blinddarm operiert und stieß mit meinem Mann im Krankenhaus mit Kamillentee an. Gestern habe ich mein 14. Manuskript abgegeben - und trinke Fencheltee. Ich bin nicht gut im Feiern. Denn entweder ich vergesse es, weil ich mich direkt ins nächste Projekt stürze, oder ich bin saumäßig erkältet, wie immer kurz vor Abgabe. Dabei gibt es beim Schreiben mindestens 15 Gründe, die es wert sind, die Korken knallen zu lassen ...  mehr

Ihre Waffe ist ihr Wissen

Wie Literaturagenten beim Schreiben und Vermarkten helfen

11.01.2012, 10:32 von Karen Christine Angermayer
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„Herzlichen Glückwunsch, Sie sind eine Loewin!" An den Satz, am 5. Januar 2009 auf meinem Anrufbeantworter, werde ich mich mein Leben lang erinnern. Er kam von meiner Kinder- und Jugendbuchagentin, die mein erstes Buch „Erster Kuss mit Zuckerguss" innerhalb von anderthalb Tagen an den LOEWE Verlag verkauft hatte ... mehr

Von fremden Männern umarmt, von der Muse geküsst

Warum mich Los Angeles zum Schreiben inspiriert

01.12.2011, 13:51 von Karen Christine Angermayer
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Irgendeiner joggt hier immer. Egal, ob es fünf Uhr morgens ist oder kurz vor Mitternacht. Los Angeles bewegt sich. Von meinem Bett aus kann ich den Ozean sehen und den breiten Teerweg, der den Strand säumt und der um jede Tag- und Nachtzeit von Joggern, Walkern, Skatern und Gassi-Gängern genutzt wird.
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Tempo-reich  

  Was die Kernstorys von Büchern und Business mit unseren Tränen zu tun haben

23.09.2011, 09:14 von Karen Christine Angermayer

Glenna Salsbury ist zierlich, ihre Stimme kraftvoll, zugleich zart und ein bisschen brüchig wie ein Stück altes Pergamentpapier, das im Küchenschrank hinter den Reis und die Nudeln gerutscht ist und das wir irgendwann vergessen haben. Aus ihren Augen strahlt der Glanz eines schätzungsweise 80jährigen Lebens, in dem alle Höhen und Tiefen vorkamen, die sich kein Drehbuchautor in Hollywood ausdenken kann. Ich habe Gänsehaut, als sie am 30. Juli 2011 die Convention der National Speakers Association in Anaheim/Kalifornien eröffnet mit dem Satz ...  mehr

Wie angelt man sich einen Leser?

So werden Ihre Texte und Bücher gelesen und geliebt

16.06.2011, 11:21 von Karen Christine Angermayer

„Küssen kann man nicht alleine ...", singt Max Raabe in seinem neuen, gleichnamigen Album. Wie einfach, wie wahr. Ohne ein zweites Lippenpaar gibt es keinen Kuss. Und ohne Leser gibt es keinen Text, kein Buch. Denn natürlich können wir Texte und Bücher „nur" für uns selbst schreiben. Für unser eigenes Vergnügen und Seelenwohl. Das ist völlig legitim und tut gut. Aber wenn wir von jemand anderem gelesen werden wollen außer von uns selbst, brauchen wir mindestens ein zweites Augenpaar. Aber wie kommt man an Leser ran, die man in der Regeln nicht persönlich kennt? Wie begeistert man sie mit bloßen Worten, sodass sie alles andere um sich herum vergessen und aus der täglichen Flut an E-Mails, Artikeln, Zeitschriften und Büchern zu uns greifen - uns, uns, uns? mehr

Ein dickes Ei namens Gefühl

Wie wir unseren Lesern ganzjährig Frühlingsgefühle machen

21.04.2011, 23:47 von Karen Christine Angermayer

Schreiben ist wie Ostereier-Verstecken: Wir legen für unsere Leser eine Fährte aus Buchstaben und Worten aus. Und wenn uns ein Satz, eine Seite oder ein ganzes Kapitel gut gelungen ist, machen unsere Leser und Leserinnen „Ahhh!" und „Ohhh!" wie Kinder, die gerade unterm Kirschbaum im Garten ein besonders schönes, großes Osterei gefunden haben. Strahlen macht sich auf den Gesichtern und in den Herzen unserer Leser breit ... Doch wie kommen wir dahin? Wie werden wir zum Osterhasen, zur Osterhäsin? Wie „versüßen" wir unseren Lesern das Leben - und das nicht nur einmal im Jahr?  mehr

Generalprobe im Schlafanzug

Wie man eine Lesung hält 

25.03.2011, 10:55 von Karen Christine Angermayer

„Ich hätte gerne einen Jasmintee und das Kamasutra Spezial", sage ich zu dem freundlichen Inder. Das Restaurant hat erst vor zwei Tagen neu eröffnet, alles blitzt und blinkt. Alexandra lacht. Kamasutra, das passt. Wir sind in Leipzig, um am nächsten Tag auf der Buchmesse mein neues Buch „Verführung mit Worten" vorzustellen. Wochenlang habe ich mich auf die Lesung gefreut. Die Lese-Plätze sind heiß umkämpft. Der Jasmin-Tee kommt. Und plötzlich sehe ich Alexandra an: „Und was machen wir, wenn keiner kommt?"  mehr

Und täglich bellt der Schreibehund

Wie Sie nichts und niemand vom Schreiben abhalten kann (Teil 2)

24.02.2011, 23:08 von Karen Christine Angermayer

„Was hat euch denn an der Geschichte am besten gefallen?", frage ich. „Alles!", ruft es fast einstimmig zurück. Ich sitze vor 60 Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klasse einer Grundschule, die soeben einer Lesung aus einem meiner neuen Kinderbücher gelauscht haben. Diese strahlenden Gesichter, die glänzenden Augen, die rotglühenden Wangen und heißen Köpfe, in denen heute vielleicht ein Traum geboren ist ... Das ist es, warum ich schreibe. Das ist es, warum es sich für mich lohnt, meinen Schreibehunden jeden Tag aufs Neue ins Auge zu sehen. Willkommen zu Teil 2!  mehr

Und täglich bellt der Schreibehund

Wie Sie nichts und niemand vom Schreiben abhalten kann (Teil 1)

10.02.2011, 21:42 von Karen Christine Angermayer
3 Kommentare

Es bellt schon wieder unterm Schreibtisch. Das leise Winseln der letzten Tage hat sich mittlerweile in ein ausgewachsenes Kläffen und tiefkehliges Grollen verwandelt, das jeden Briefträger in die Flucht schlagen würde. Und nicht nur den Briefträger. Auch uns Autoren jagt die Meute der „inneren Schreibehunde" jeden Tag den Puls in die Höhe, während das Papier weiß bleibt, unendlich weiß ... mehr

I will survive

Kann man vom Bücherschreiben leben?

27.01.2011, 13:17 von Karen Christine Angermayer
4 Kommentare

Das Schlimmste vom Jahr ist für Autoren geschafft: Der Januar ist vorbei. Denn im Januar wird von unseren Konten immer all das abgebucht, was sonst übers Jahr keinen Platz in der Soll-Spalte findet: Versicherungen, Mitgliedsbeiträge aller Verbände und Netzwerke, die KFZ-Steuer, das Gruppengeld für den Kindergarten ... mehr

Ideen sind wie Feinstaub: unsichtbar, aber immer da

Wie wir in unserem Alltag eine Fülle von Ideen finden

09.12.2010, 12:28 von Karen Christine Angermayer

Woher nehmen Tausende von Autoren ihre Ideen für Millionen von Büchern? Gibt es dafür einen Online-Shop oder spezielle ebay-Auktionen, zu denen nur Autoren die richtigen Passwörter besitzen? Zum Glück nicht. Zum Glück haben wir alle Zugang zu den Ideen der Welt, zum mentalen Internet der Kreativität. Der Schlüssel dazu liegt bei uns selbst, in unseren fünf Sinnen: dem Sehen, dem Hören, dem Riechen, dem Schmecken, dem Fühlen, ach, und nicht zu vergessen: unserer Intuition. mehr

Braucht die Welt mein Buch?

Warum wir schreiben müssen

22.11.2010, 09:30 von Karen Christine Angermayer
5 Kommentare

Im Oktober war Buchmesse in Frankfurt. Wieder sind zigtausend neue Bücher erschienen. Man könnte meinen: Mehr geht nicht. Der Markt ist längst voll, unsere Bücherregale sowieso, für weitere Billys von IKEA kein Platz mehr. Und trotzdem schreiben die Menschen wie verrückt. Fast auf jeder privaten oder beruflichen Veranstaltung flüstert mir jemand zu: „Ich schreibe auch ...". Ich glaube, es gibt mehr angefangene Manuskripte in deutschen Schubladen als angemeldete Fernseher.  mehr




„Ich schreibe auch ...", flüstern viele Menschen Karen Christine Angermayer zu. Ein eigenes Buch ist der Traum vieler. Und er muss kein Traum bleiben! In diesem Blog teilt die mehrfache Buchautorin, Ghostwriterin und Trainerin ihre Erfahrungen mit Ihnen. Ob Sie Geschichten für Kinder schreiben oder sich mit einem Sachbuch als Expertin positionieren wollen: Hier erfahren Sie live aus der Bücherküche, wie Sie z.B. Ideen finden, sich zum Schreiben motivieren, ein Exposé erstellen und warum man die ersten und letzten Sätze besser streicht. In jedem Beitrag finden Sie einen Quickie, den Sie schnell und leicht selbst machen können, um hoffentlich bald zu sagen: „Ich bin Autorin!".

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