Sonntag , November 29 2020
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Die besten Hausmittel bei einer Schleimbeutelentzündung

Bei den Schleimbeuteln handelt es sich um Säckchen innerhalb der Gelenke, welche mit Flüssigkeit gefüllt sind. Es wird dadurch geholfen, dass zwischen Haut, Sehne, Knochen und Muskel Druck und Reibung reduziert werden. Bei Bursitis handelt es sich um eine Schleimbeutelentzündung, welche unterschiedliche Ursachen haben kann. Wiederholter Druck oder Bewegung können zu Reizungen führen. Auch entzündliche Krankheiten, chronische Allgemeinerkrankungen oder Verletzungen der Gelenke führen oft zu Bursitis. Gemeint sind oft Sklerodermie, rheumatoide Arthritis oder Gicht.

 

Was ist für die Schleimbeutelentzündung zu beachten?

Besonders anfällig für Entzündungen sind die Schleimbeutel bei dem großen Zeh, der Ferse, den Ellenbogen, der Hüfte, im Knie und bei der Schulter. Abhängig von dem betroffenen Gelenk gibt es auch unterschiedliche Symptome. Symptome sind meist Bewegungsprobleme in dem Gelenk, Rötungen, Schwellungen, Steifigkeit und Schmerzen. Die Bursitis kann chronisch oder auch akut auftreten. Damit die Entzündung reduziert wird, ist Ruhe wichtig. Die Reizungen werden damit reduziert und unterstützt wird damit die Arbeit von dem Immunsystem. Oft kann die Schleimbeutelentzündung oft mit viel Ruhe wieder in ein bis zwei Wochen verschwinden.

Außerdem können auch Hausmittel sehr hilfreich sein, damit der Heilungsprozess unterstützt wird. Die Hausmittel gegen Bursitis sollen zudem helfen, dass auch die Symptome gelindert werden. Geschützt wird am Ende vor den chronischen Entzündungen und vor den wiederkehrenden Schüben. Ärztliche Hilfe ist dann wichtig, wenn es Fieber oder stechende Schmerzen gibt.

 

Welche Hausmittel können helfen?

Zunächst ist wichtig, dass Massagen die Beschwerden oftmals lindern können. Das Steifigkeitsgefühl wird verringert, die Schwellungen werden reduziert und es wird die Durchblutung gefördert. Außerdem wird damit geholfen, dass die Betroffenen besser entspannen. Masseure führen Massagen durch oder selbstständig können die Massagen ausgeführt werden. Senföl, Kokosöl oder Olivenöl werden dafür erwärmt und dann eignen sich die sanften kreisenden Bewegungen.

Im Anschluss kommt ein warmes Handtuch auf das Gebiet und bis sich der Zustand verbessert, wird die Massage wiederholt. Hat sich die Entzündung frisch entwickelt, sind kalte Kompressen sehr geeignet. Der Bereich wird durch die Kälte betäubt und so wird die Schwellung reduziert. In ein dünnes Handtuch kommen wenige Eiswürfel und dies kommt 15 Minuten auf das betroffene Gelenk. Zwischen den Kühlungen wird am besten zwei Stunden pausiert. Nach der akuten Entzündung oder bei chronischen Entzündungen sind warme Kompressen wichtig, denn der Blutfluss wird mit Wärme verbessert, der Heilungsprozess wird unterstützt und die Steifigkeit wird reduziert. Auch warme Kompressen, Körnerkissen oder Wärmflaschen sind geeignet.

Ingwer ist ein natürliches Schmerzmittel und es gibt entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften. Ingwertee kann getrunken werden und sonst komm Ingwer auf das betroffene Gelenk. Sonst eignet sich Rizinusöl, denn die Ricinolsäure ist bei Entzündungen gut geeignet.

Die Schmerzen werden gelindert und die Entzündung wird reduziert. Außerdem wird die Beweglichkeit verbessert und die Schwellung reduziert. Auch geeignet sind Weidenrinde, Apfelessig oder Kurkuma. Zudem werden Belastungen vermieden, Pausen werden eingelegt und das Gelenk wird geschont.