Mittwoch , Dezember 8 2021
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Promotion und PhD berufsbegleitend für bessere Karrierechancen

Der Abschluss eines Hochschulstudiums mit einem Master, oder auch Diplom, qualifiziert für viele Berufe. Der Einstieg in das Berufsleben gelingt den Absolventen meist problemlos. Für den beruflichen Erfolg und Aufstieg wird irgendwann aber auch der Erwerb eines höheren akademischen Titels relevant. So entscheiden sich einige Berufstätige auch für den Abschluss einer Promotion und eines PhD berufsbegleitend. Der dadurch erworbene höchste akademische Titel, ist in der Regel mit neuen Karrierechancen verbunden und genießt auch allgemein gesellschaftlich ein hohes Ansehen.

Inhalte einer Promotion und des PhD berufsbegleitend

Eine berufsbegleitende Promotion kann mit einem Doktortitel oder einem PhD abgeschlossen werden. Die Abkürzung PhD steht für Philosophical Doctorat und ist im englischsprachigen Raum der Titel, der beim Abschluss einer Promotion erlangt wird. Dabei definiert sich das PhD-Studium etwa durch den strukturierten Ablauf, und Fokussierung auf ein Forschungsdoktorat. Eine Dissertation ist für die Erlangung des deutschen Doktortitels und internationalen PhD gleichermaßen notwendig. Sie zeigt die während des Promotionsstudium erarbeiteten Forschungsergebnisse auf. Ausgelegt ist das Studium auf drei bis fünf Jahre, mit Phasen zum selbstständigen Erarbeiten der Forschungsergebnisse und Präsenzphasen mit Forschungsseminaren und Doktorandenworkshops.

Voraussetzungen für Promotion und PhD berufsbegleitend

Die formalen Voraussetzungen für die Promotion und den PhD berufsbegleitend entsprechen denen eines regulären Promotionsstudiums. Grundsätzlich wird ein abgeschlossenes Diplom-, Master-oder MBA-Studiums erwartet. In vielen Fällen wird auch eine Mindestnote für die Zulassung zur Promotion verlangt, oder der Nachweis einer Mindestanzahl an ECTS-Punkten. Natürlich werden für den internationalen Abschluss auch gute Englisch-Kenntnisse vorausgesetzt um dem Studium folgen zu können. Zusätzlich werden gegebenenfalls auch fachspezifische Eignungen zum Einstieg in das PhD-Studium verlangt. Man sollte neben den formalen Voraussetzungen auch die persönlichen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Promotionsstudium erfüllen. Dazu gehören ein gutes Zeitmanagement und Organisationstalent, Ehrgeiz und Belastbarkeit, sowie Spaß und Erfolg beim wissenschaftlichen Arbeiten.

Vorteile einer berufsbegleitenden Promotion

Der Erwerb eines PhD nebenberuflich ist meist mit Stress verbunden. Die Belastung durch Berufstätigkeit und Familie und Freizeit, wird von den Aufwänden für die Promotion ergänzt. Allerdings sollte sich man von diesem Punkt nicht zu sehr vom Promotionsstudiums abschrecken lassen. Das persönliche Zeitmanagement ist zwar wichtig, lässt sich aber gut in den Griff bekommen. Es überwiegen am Ende die Vorteile des PhD im Berufsleben. Der größte Vorteil des Erwerb des PhD berufsbegleitend ist auch das ein kompletter Ausstieg aus dem Beruf für die akademische Weiterbildung nicht notwendig ist. Wird die Promotion berufsbegleitend durchgeführt, ist das Einkommen weiterhin gesichert. Die Kombination von Beruf und PhD ermöglicht dem Promovierenden auch sein berufliches Fachwissen für die Promotion zu nutzen, und gleichzeitig mit weiteren Fähigkeiten auszubauen. Der PhD-Titel ist ein zusätzlicher Bonus der Weiterbildung, der allerdings im zukünftigen Berufsleben stark gewürdigt wird. Denn für Führungspositionen werden Akademiker mit Doktortitel und PhD immer bevorzugt.

Die Kosten eines PhD-Studiums

Angeboten wird das berufsbegleitende PhD-Studium von vielen privaten Hochschulen. Allein deshalb fallen auch meist Kosten um die 25000 Euro für die Promotion als PhD an. Die Studiengebühren werden von der Hochschule, die meist auch mit internationalen Kooperationen arbeitet, erhoben. Zusätzlich entstehen Kosten für Präsenztermine, die ebenfalls zu jedem PhD-Studium gehören. Dazu gehören etwa Reisekosten und Kosten für die Unterbringung bei Seminaren und Workshops.